Panorama — Urban — Timelapse

Thai Book Woche 3

Tag 14

Samstag
Nach den Anstregungen vom Vortag haben wir uns entschieden mal wieder einen ruhigen Tag zu verleben. Also ging es nach dem späten Frühstück auf eine Sonnenliege. Da wir die letzten waren mussten wir uns zwischen die ganzen Liegenbesetzter legen. Der Tag dümpelte so dahin, mehrmals gingen wir zur Abkühlung in den Pool. Naja, Abkühlung ist eigentlich übertrieben, denn das Wasser war fast so warm wie die Umgebungstemperatur. Gegen 15 Uhr gingen wir dann rein, um uns fertig zu machen. Wir wollten noch zum ersten Mal zur Massage und auf den Markt.
Also sind wir zu Fuss zur Massage Kinnaree auf der Bang Niang Road gelaufen. Dort hatten wir Glück und sind sofort dran gekommen. Herrlich, eine Stunde lang wurde man geknetet und massiert. Eva meinte sogar, dass Sascha danach richtig entspannt aussah. Für je eine Stunde massieren bezahlten wir jeweils 300 Baht, gleich sieben Euro fünfzig. Wir gaben noch etwas Trinkgeld und verließen glücklich und entspannt den Laden. Nächster Stop: Markt. Ohne eigentliches Ziel schlenderten wir nur so drüber. Fragten hier und da schon mal Preise an, um gewappnet zu sein für unser grosses finales Shopping.

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Danach gingen wir noch im Dao Thong am Highway gegenüber vom 7/11 essen. Das Essen war Wieder super lecker, reichlich und dazu noch günstig.
Zum Abschluss begaben wir uns noch für einen Drink an die Bar im Seaborn, aber die Müdigkeit überkam uns dann doch sehr schnell, so dass Eva den zweiten obligatorischen Orange Shake mit ins Zimmer nahm.

Tag 15

Sonntag
Für heute hatten wir uns vorgenommen mit dem Roller nach Takua Pa zu fahren. In einen etwas entfernteren Stadtteil sollte es eine schöne Altstadt im portugiesischen Stil geben. Gegen Nachmittag würde dort die Hauptstrasse gesperrt und es würde einen Markt auf der Strasse geben. So hatten es uns Gerard und zuvor auch Flo und Louise erzählt.
Gegen 13:30 Uhr machten wir uns auf den Weg. Takua Pa war schnell erreicht, sind ja nur 35 km ;-). Nun mussten wir noch den Weg nach “Old Takua Pa” finden. Wir fragten an einer Tankstelle, dort konnte man uns aber nicht helfen. Wir wussten aber noch, dass es an der Strasse nach Phang Nga liegen sollte. Also sind wir wieder ein Stück zurück und dann die Strasse nach Phang Nga gefahren. Eine sehr kurvige Strecke, aber Gott sei dank keine Steigungen und kein Gefälle. In dem Dorf angekommen parkten wir unseren Roller und bewaffneten uns mit unseren Kameras. Schön ist bestimmt was anderes, aber trotz und alledem war es super interessant. Eine Ecke die bestimmt nicht jeder Tourist zu sehen bekommt. Ein langer Spaziergang durch die Stadt machte uns aber so fertig, dass wir gegen 16:00 Uhr die Rückreise antraten.

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Für den Rückweg hatten wir uns eine andere Route ausgesucht. Nicht über den Highway, sondern durch die Berge. Puuuh, da waren teilweise Steigungen dabei, da hatte der Roller mit uns zweien schon ganz schön zu kämpfen. Aber wir schafften das natürlich auch. Nach 17 km bergauf, bergab kamen wir wieder auf den Highway, so dass die letzten 15 km recht schnell gingen. Um 17 Uhr parkten wir unseren Roller vor dem bekannten Massageladen. Eva ging rein und fragte nach einem Termin. Gegen 18 Uhr sollten wir wieder kommen. Das reichte also noch, um schnell nach Hause zu fahren und zu duschen. Pünktlich wie die Maurer standen wir um 18 Uhr auf der Matte. Auf dem Weg überholten wir noch zwei Pärchen aus unserem Resort, die wie immer nur doof aus der Wäsche schauten (in bestem Thai-English: looking stupid out of the laundry 😉 ).
Dieses Mal wählten wir eine 90-minütige Massage. Die Frauen machten eine Mischung zwischen der Thai- und Compressions-Massage.
Sascha wurde etwas von dem Mosquitos attackiert, was bei den Frauen für viel Belustigung sorgte. Danach waren wir total tiefenentspannt und fuhren zum Resort zurück. Dort haben wir dann auch gegessen und sind relativ zeitig ins Bett, da am nächsten Tag gegen 9 Uhr das Auto kommen sollte und wir uns wieder viel vorgenommen hatten.

Tag 16

Montag
Heute hatten wir zum zweiten Mal das Auto gemietet. Nach dem Frühstück trafen wir gegen 9 Uhr am Frontdesk ein und warteten dann fünf Minuten auf die knuffige Frau von Hertz. Der Mietvorgang ging aufgrund der einbehaltenen Kaution und weil das Auto zwischenzeitlich nicht anderweitig vermietet war (somit entfiel die Schadenskontrolle) erheblich schneller. Wir packten dann fix unsere Sachen ins Auto und waren dann schnell auf dem Highway Richtung Phuket, unserem heutigen Ziel.
Nach ca. 30km kamen wir in einem Dorf an, wo wir einen Spirithouse Laden gesehen hatten. Wir hielten an und mussten dann erstaunt feststellen das alle Spirithouses aus Beton sind und zudem auch die kleinsten doch größer sind, als sie so im Vorbeifahren wahrgenommen werden. Eine kurze Nachfrage, ob sie auch welche aus Holz haben wurde verneint. Wir fuhren also weiter und fanden in der nächstgrössen Stadt wieder einen Laden.

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Es handelte sich um ein “Fachgeschäft” und nicht wie zuvor um einen Baumarkt. Im hinteren Teil wurden die Häuser und ihre Standfüsse aus Betonblöcken gemeisselt und danach bemalt. Der Geruch der Farbe war omnipräsent und benebelte uns zwei ziemlich schnell. Diesmal konnte die Verkäuferin wesentlich besser Englisch, so dass wir uns gut verständigen konnten. Als sie hörte, dass wir aus Deutschland kämen, bat sofort de Möglichkeit an, das Haus zu versenden. Dazu mussten mehrere Telefonate geführt werden, bis dann irgendwann ein Fax mit der Liste der möglichen Häfen zu denen geshipped würde, ankam. Es stand eigentlich jede grössere deutsche Stadt drauf. Köln war auch dabei, somit wählten wir diese aus. Das Haus ansich war schnell ausgesucht. Um ein nicht allzu auffälliges Modell zu haben haben wir uns für ein weisses mit goldenen Applikationen entschieden. Das Haus hat gut 1700 Baht gekostet (ca. 45 Euro), nichts gegen den Preis des Shippings. Wir sind schon sehr gespannt, wann die Holzkiste ankommt. Wir mussten sogar noch extra Geld holen weil wir soooo viel nicht dabei hatten. Aber wir haben uns gesagt, dass wir das als Erinnerung mitnehmen wollen, da wir beide den Gedanken der Spirithouses sehr schön finden. Außerdem gehört es zum Bild in Thailand dazu, da wirklich jeder mindestens ein solches Haus auf seinem Grundstück stehen hat.

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Nachdem die Formalitäten geklärt waren, suchten wir noch die passende Besetzung des Hauses aus. Wir hatten uns natürlich im Vorfeld so einige eingerichtete Häuser angeschaut, so dass wir unsgefähr wussten, was wir alles benötigen. Die Einrichtung schlug mit ca. 200 Baht (ca. 5 Euro) zu Buche…unglaublich, wie günstig diese Sachen zu haben sind. Die Verkäuferin korrigierte unseren Einkauf noch um eine zweite Mini-Vase und schenkte uns noch zwei weitere Gefäße. Alles wurde in Unmengen von Verpackungsmaterial und Klebeband in eine obligatorische Plastiktüte verpackt. Wir gaben ihr ca. 180 Baht Trinkgeld, was ihre Miene zunächst in Unglauben, dann in Strahlen versetzte. Alle Beteiligten waren rundum zufrieden mit dem Einkauf.
Weiter ging es auf den ersten Cache des heutigen Tages zu, hinter der Sarasin-Brücke, die das Festland mit Phuket verbindet. Leider teilt sich hier die Strasse so ungünstig, dass wir nicht mal in die Nähe kamen. Also blieb der für den Rückweg. Weiter zum zweiten Cache, vorbei am Flughafen. Die gefürchtete Flughafenstrasse. Eva hat sie auf Video aufgenommen. Die Strasse und dann auch noch in die Richtung, der Hammer. Nun gut, wir mussten dort vorbei und somit ließ es sich nicht umgehen.
WIr kamen auf die Küstenstrasse, Wahnsinn. Solche Strassen haben wir in Deutschland noch nicht gesehen. Steigungen, wo die Roller nur im ersten Gang hochkamen. Unserem Auto ging es auch nicht viel besser. Auch wir mussten mit der Automatikschüssel bis in den ersten Gang runter. Der Parkplatz war erreicht, naja eigentlich war auch dies nur ne Ecke in einer Kurve. Den Fussweg zum Bananabeach haben wir schnell hinter uns gebracht, es waren nur 190 Meter. Dort angekommen überwältigte uns zwar der Strand und die Bucht, aber auch der Müll der dort rumlag.

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Einige Fischer mit einem kleinen Kind waren noch in der Nähe der Cache-Koordinaten beschäftigt. Wir warten kurz, und nahmen schon mal das erste Pano auf. Dann war der Weg auf den Hügel frei und wir konnten die Dose heben. HIer merkte man schon wie wollepatong, der owner der meisten Caches auf Phuket, tickt. Tausendundein Stein, und er muss den nehmen, den man am schwierigsten erreichen kann, wobei man mit Flipflops eher auf einem schmalen Grat wandert. Weiter ging es also zum nächsten Cache und weiter über die äusserst interessanten Strassen auf Phuket. Die krasseste Steigung hatten wir in Patong selbst. Das da Roller überhaupt hoch kommen…ein Wunder. Der Verkehr war noch unglaublicher, als wir es bereits kannten, keine Fahrbahnmarkierungen und frei gewählte Spuren auf beiden Seiten. Trotzdem funktionierte es reibungslos und jeder kam mit seinem Tempo gut voran. Auch hier machten wir Videos beim Fahren, da man die Zustände mit Worten gar nicht beschreiben kann.
Zwei Caches fanden wir leider nicht. Einmal den Ausblick über Patong, dort fanden wir leider den Zugang nicht. Und dann einen Cache, den wir überhaupt nicht verstanden haben. An einem steilen Hang der, zum Meer führte. Mit Bergsteigerschuhen und entsprechender langer Kleidung sicherlich kein Problem. Aber warum muss man den Cache nach ganz unten legen? Wir wurden auf dem Weg dorthin von den grossen roten Ameisen angegriffen, die können richtig feste zubeissen. Nichtmal unser Allheilmittel Sketolene gegen Insekten konnte die Biester abhalten. Da wir es von zwei Seiten versuchten, dem Cache aber nicht wirklich nahe kamen, ergriffen wir völlig genervt die Flucht und beschlossen den Rückweg anzutreten.

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Einen Beach südlich von Patong selbst hielten wir an, um uns im Meer zu erfrischen. An diesem Strand waren die Wellen richtig schön. Bestimmt drei Meter hoch und dazu war das Wasser glasklar. Wir gingen mehrmals rein und hielten uns somit bestimmt noch mal eineinhalb Stunden dort auf. Man merkte aber sofort das hier mehr Betrieb ist, denn am Strand waren doch wesentlich mehr Menschen unterwegs. Zudem dauerte es keine fünf Minuten bis die erste Strandverkäuferin ankam. Sie sollte auch nicht die letzte bleiben.

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Der Rückweg führte uns direkt durch Patong über die Hauptstrasse. Hier war sogar zur Nebensaison die Hölle los. Folken über Folken waren unterwegs und am Straßenrand standen tausende von Rollern. Wir witzelten schon, dass man einen Wegpunkt machen müsste, um seinen eigenen wiederzufinden. Sascha fuhr einfach mit dem Strom mit und hoffte irgendwie durchzukommen.
Es wurde dunkel, aber Licht anmachen kennen die wenigsten Thais, was bei den Kurven und Steigungen sehr gefährlich ist.
Als letztes wollten wir noch den Cache vom Beginn der Tour finden. Wir fuhren also dort hin, ein alter Bootsanlegesteg, der aber abgerissen war. Nur die Betonreste lagen noch am Strand. Vor Ort waren bestimmt zehn Thais mit Kind und Kegel damit beschäftigt den Beton mit dem Vorschlaghammer zu bearbeiten, um das Metall aus dem Beton zu gewinnen. Glücklicherweise machten die aber gerade Feierabend und verluden ihr Metall auf einem Roller mit Beiwagen.
So konnten wir diesen Cache noch schnell heben. In der Dunkelheit hat Sascha beim klettern leider einen Aststupf übersehen und sich den Arm aufgeritzt.
Danach gings dann etwas schneller, im Dunkeln war auf dem Highway weniger los, und irgendwann gewöhnt man sich an den Fahrstil der Thais.
Zum Abschluss gab es noch ein schnelles Essen im Seaborn Restaurant, danach fielen wir tot ins Bett.

Tag 17

Dienstag
Heute mussten wir trotz des anstrengenden Vortages wieder früh aufstehen. Wir waren für 8:30 Uhr an der Busstation in Phang Nga mit Mr. Kean verabredet, der uns über Gerard eine Private Boatstour organisiert hatte. Irgendwie zogen sich die 55 km bis Phang Nga heute hin, obwohl Sascha gut Gas gegeben hat, so dass wir 10 min zu spät waren. Eine Truppe von Touris wartete schon im thaitypiischen Taxi vor dem Laden. Wir mussten bei Mr. Kean wie vereinbart 2500 Baht bezahlen, dazu kamen das Eintrittsgeld in den National Park mit je 200 Baht pro Nase. Wir sollten dem Taxi zum Hafen folgen. Die Gruppe der Touris schaute ziemlich doof aus der Wäsche, als wir hinter dem Taxi locker hinterher fuhren, genauso als wir nur zu zweit in eines der beiden Boote stiegen. Leider fuhr der Fahrer nicht direkt zur James Bond Insel sondern machte noch tausend Umwege durch die Mangroven. Eva hat sich gefreut, Sascha eher nicht so.

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Auf der Insel angekommen sagte der Fahrer dann plötzlich 30 min, ääh nee, so war das aber nicht verabredet. Wir wollten mindestens eine Stunde dort bleiben, um in Ruhe ein paar Panos zu machen und auch nach dem Cache zu schauen. Wir diskutierten dann kurz mit dem Fahrer und konnten uns dann Zeit lassen. Ausser uns war nur ein Boot dort, plus der Gruppe von Touris, die uns quasi hinterher gefahren sind.
Wir nahmen als erstes zwei Panos auf, “vorne” wo der berühmte Felsen ist, und eines “hinten”. Danach machten wir noch ein paar Bilder von Eva vor dem Felsen.

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Nun ging es daran den Cache zu finden, bei dem sich Sascha letztes Jahr so übel verletzt hat. Den Zugang fanden wir auch, die Reste einer Leiter waren auch noch zu sehen. Aber da man sich in einem Naturschutzgebiet befindet, wollten wir dort nicht gross rumklettern. Ausserdem ist die Leiter wohl nicht ohne Grund weg, sondern weil wohl aufgefallen ist, dass dort immer wieder Touris in den Felsen rumklettern. Wir nahmen ein paar Bilder auf zur Sicherheit und gingen dann zurück Richtung Anlegestelle. Dort nahmen wir auch noch ein Pano auf. Auch wenn der Fahrer schon freudig den Motor anmachte. Wir hatten das anders vereinbart, basta.
Wir stiegen dann in aller Ruhe wieder ein, Sascha zeigte dem Fahrer die ausgedruckte Karte mit den beiden Stränden die wir uns ausgesucht hatten als “lonley beaches”. Der nickte auch irgendwie und fuhr los. Nach 5 min zeigte das GPS Gerät aber in eine andere Richtung, als die der Fahrer fuhr. Kurze Diskussion mit dem Fahrer, aha Mr. Kean hatte schon eine Insel vorgegeben, Mak Noi, auf die er uns bringen sollte. Naja gut, der wird schon wissen was er macht. Die Erkenntnis kam aber, dass wir mit Mr. Kean selbst hätten sprechen müssen, dann wäre das vielleicht nicht passiert.
Die Fahrt dauerte gute 45 Minuten bis zur Insel, zuerst fuhren wir komplett einmal herum, bewohnt nur von einigen Fischern. Der Fahrer setzte uns dann in der unmittelbaren Nähe des Anlegesteges ab. Und meinte, dass er in zwei Stunden wieder kommen würde. Der Strand war mega dreckig, im Wasser schwamm nur Müll. Alles nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Aber man muss das Beste daraus machen. Wir gingen ein paar Schritte den Strand entlang, bis wir einen schattenspendenen Baum gefunden hatten.

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Sascha baute das Stativ auf für ein Panorama Bild. Plötzlich kam ein Boot direkt auf unser Lager zugesteuert. Ja, da lagen Betonsteine am Strand, aber das hat ja eigentlich nicht zu sagen. Jedenfalls kam ein Ehepaar an, das ganze Boot voll mit genau diesen Steinen. Diese luden sie dann in aller Ruhe aus.
Irgendwann schipperten die dann aber wieder ab. Wir konnten das Pano aufnehmen und auch von Eva noch ein paar Bilder machen.
Nach gut einer Stunde am Strand kamen aber auf einmal 4 Boote auf den Strand zu. Alle Insassen waren belustigt uns als Touristen dort zu sehen. Die Boote waren alle mit Baumaterial voll. Da wir uns aber nicht weiter als Objekt des Glotzens fühlen wollten, und auch aufgrund eines aufziehenden Gewitters, packten wir unsere Sachen und gingen zu der Stelle zurück, wo der Fahrer uns abgesetzt hatte.
Das Boot konnten wir am Pier sehen. Wir beschlossen die paar Meter bis dorthin zurückzulegen. Der Fahrer hat uns gesehen und kam dann schon auf uns zu. Er sagte das wir im Moment auf Grund des Wetters nicht fahren könnten und wir ein bisschen warten müssten. Er fragte ob wir Hunger hätten, “Chicken with rice”, wir bejahten. Darauf hin führte er uns zu einer Hütte direkt am Pier und gab dort auf Thai Bescheid das wir das Essen bekommen. Dort empfang man uns wie immer sehr freundlich und bot uns gleich etwas zu trinken an. Die Zubereitung des Essens dauerte vielleicht 15 Minuten, und auch Sascha schmeckte es gar nicht schlecht. Es gab frische Gurke dazu, sowie eine Soße, die man zum Reis geben sollte. Das Gewitter hatte nun auch die Hütte erreicht und es gab einen ordentlichen Guss, der bestimmt 20 Miunten dauerte. Unser Fahrer hatte sich auf einem Pickup landeinwärts mitnehmen lassen. Er kam nach dem Gewitter zurück und wir machten uns dann schnell auf den Weg. Sascha bezahlte noch schnell das Essen, 60 Baht umgerechnet ca. 1,50 Euro, für Trinken und Essen! Wahnsinn!!! Als er dann 40 Baht Trinkgeld gab schauten die Menschen schon seeeeehr merkwürdig und bedankten sich viele Male.
Die Tour zurück zum Hafen dauert ca. 1 Stunde, wobei der Fahrer wieder nicht den direkten Weg nahm, sondern noch etwas durch die Mangroven fuhr.
Am Hafen angekommen bedankten wir uns bei dem Fahrer, er konnte ja nix für die Planung von Mr. Kean.
Wir gingen zum Auto zurück, mit dem Vorhaben noch die drei verbliebenen Caches in Phang Nga zu absolvieren. Zuerst ging es also zum Park, wir gingen nicht den ganzen Multi ab, sondern erledigten diesen Cache dank vorgegebenen Finalkoords als Drive Inn.
Weiter ging es zum Tempel, diesen Cache hatten wir ja vor ein paar Tagen nicht gefunden, aber auch kein richtiges Bild aufgenommen. Das musste Eva erledigen weil sie lange Kleidung dafür eingepackt hatte. Man musste ein Foto von sich dem GPS und dem Buddha Fussabdruck aufnehmen. Auf dem Hinweg hatte Eva sich auf den rutschigen Stufen auch noch einmal hingelegt, so das die Kleidung verdreckt war. Ein fremder Tourguide kam ihr zur Hilfe, aber ihr war zum Glück nix passiert.
Nun stand noch der letzte Cache in Phang Nga auf dem Programm, der auch von Gerard gelegt wurde. Dazu mussten wir auf die alte Strasse nach Krabi fahren. Der Strassenbelag an sich war gar nicht alt, aber die Strassenführung hatte es verdammt in sich. Aber geübt vom Vortag war es auch ein bisschen Spass durch die engen Kurven und die Steigungen zu fahren. Bei diesem Tempel ist Sascha dann mit reingegangen. Dort tummelten sich einige Affen und nur ein Mönch. Wir suchten alle blauen Wasserrohre ab, in denen sich der Cache hätte verstecken können, fanden aber leider nichts. Wir nahmen ein paar Fotos zur Beweissicherung auf und begaben uns dann auf den Rückweg.

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Zurück mussten wir die Strasse leider hinter einem Coca Cola Laster langsam den Berg hoch und langsam den Berg wieder runterfahren.
Nun trennten uns noch 50 Kilometer kurvige Landstrasse von unserem Bungi. Auch die schafften wir irgendwann.
Dann noch schnell duschen und wieder Essen im Seaborn Restaurant, danach ging es dann ganz schnell ins Bettchen. Ein aufregender Tag war zuende.

Tag 18

Mittwoch
Für heute war von Mr. Rong etwas ganz besonderes angekündigt. Er möchte gerne eine neue Activity Tour anbieten und wollte uns gerne als Beta Tester mitnehmen. Dazu hatte er uns schon am Montag gefragt, was wir denn die nächsten Tage machen würden. Leider mussten wir ihm aufgrund des Autos für Montag und Dienstag schon einen Korb geben, so dass er meinte er versuche, dass wir am Mittwoch losfahren könnten. Wir verbrachten den Morgen also mit entspannen auf unserer Terasse. Wir surften ein bisschen im Netz, schrieben ein paar Mails und schauten was der Vulkan auf Island so treibt.
Um 12 Uhr kam Mr. Rong dann angelaufen und erzählte uns dann leider, dass er noch zu viel arbeiten muss, und es leider nicht klappt. Für uns kein Beinbruch, wir wollten eh nur noch einen Tag losfahren und etwas unternehmen. Er meinte aber das es morgen am Donnerstag 100% klappen würde. Wir sagten natürlich sofort zu, wann darf man das schon mal erleben? Als Betatester und somit Erste für andere Touris eine Canoeing Tour auf dem Chong Fah Fluß testen. Wir haben was den Fluss angeht anscheinend mehr Erfahrung als Mr. Rong. Wir waren schon zweimal dort bei ihm war es schon 10 Jahre her, dass er dort gewesen ist.
Wir verbrachten also den Tag weiter auf unserer Terrasse, das Wetter war eh nicht das Beste. Es war nicht kalt aber es regnete immer mal wieder ein paar Tropfen.

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Der Pool brachte auch wieder nicht wirklich eine Abkühlung.
Gegen Nachmittag machten wir uns dann auf für unsere finale Shopping Tour.
Zuerst verlängerten wir die Mietzeit des Rollers noch um einen weiteren Tag, so dass wir am Freitag noch mal zu unserem Lieblingsstrand dem White Sand Beach fahren konnten. Dann ging es los, als erstes musste Sascha Chicken Spiesse essen. Dann trafen wir Simone und Roland wieder, ein netter Plausch war die Folge. Plötzlich war Eva ganz unruhig. An ihrer Wunde vom Bootssteg hatten sich einige Fliegen niedergelassen. Wir gingen also schnellsten Schrittes zurück zum 7/11, um Pflaster zu kaufen. Jetzt noch ne Infektion, das muss ja nicht sein.
So nun konnte es aber losgehen, Geschenke waren die ersten Errungenschaften, dann kam ein langes Hemd für Sascha für den Rückflug. Ein weiteres Kleid für Eva. Nach einer kurzen Stärkung in einer “Bar” wo wir wiederrum auf Simone und Roland trafen, samt einem anderen älteren Päarchen, ging es dann zum Entspurt. Croqs war das einzige, was noch fehlte. Für Sascha waren diese auch recht schnell gekauft, allerdings scheint Grösse 37 in Schwarz für Eva genauso schwer zu finden zu sein wie letztes Jahr. Somit ging Eva leider leer aus. Wir machten uns dann auf den Rückweg, um noch einen Drink auf den Sofas zu nehmen.
Wir nutzen den frühen Abend, um noch ein Mal unseren Jacuzzi zu benutzen. Dann gings aber trotz und alledem recht früh ins Bett. Man ist relaxen anstrengend ;-).

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Tag 19

Donnerstag
Heute sollte also die Bootstour mit Mr. Rong stattfinden. Beim Frühstück teilte er uns mit, dass wir um 13 Uhr an die Bar kommen sollten. Den Vormittag verbrachten wir wieder auf unserer Terrasse und relaxten ein wenig. Um 13 Uhr fanden wir uns an der Bar ein. Mr. Rong kam in Freizeitkleidung dazu und sagte, dass wir einen weiteren Begleiter mitnähmen, da das Hotelmanagement sehr besorgt um uns sei. Wir versicherten mehrmals, dass dies nicht nötig sei, da wir ihn gerne tatkräftig unterstützen und das Boot auch selbst ein paar Meter tragen konnten, sollte dies nötig sein. Leider beeindruckte ihn dies nicht, so dass wir zu viert plus Fahrer samt Boot auf einem Pickup mit Aufbau losfuhren. Die Fahrt war nicht gerade angenehm, was sowohl an der ungemütlichen Sitzposition als auch an den Dieselabgasen lag. Das Abenteuer nahm seinen Lauf. Am Fluss angekommen musste zunächst eine geeignete Stelle zum einbooten gefunden werden. Die beiden Hotelbesitzer kamen dazu, sie wollten sich das Spektakel nicht entgehen lassen. Ein Foto wurde gemacht und los ging es.

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Schnell bemerkten wir, dass wir auf dem Fluss nicht alleine waren…hunderte, nein tausende von Spinnen in den unterschiedlichsten Variationen tummelten sich um uns herum. Auf den Blättern, unter den Blättern und quer über den Fluss saßen sie oder spannten ihre Netze. Schnell saßen die ersten auch mit im Boot. Jetzt nur keine Panik bekommen… Inzwischen machte Eva Sascha auf diesen Umstand aufmerksam und Sascha versuchte wagemutig die Biester zu erschlagen. Somit bekamen auch Rong und U von unseren Nöten mit. Wir erklärten ihnen, dass wir Spinnen nicht so dolle fänden und gleich wurde sich bemüht, dass die Tiere von uns ferngehalten werden. Die Netze, die sich vor dem Boot spannten wurden vom tapferen U mit Händen, Armen und dem Gesicht entfernt, bevor das Boot weitergezogen wurde. Verirrte sich doch eine ins Boot nahm er sich sofort weg. Wir staunten über die Gleichgültigkeit, während er sich bestimmt über unsre Ängste wunderte. Deshalb versuchten wir auch beide die Fassung zu bewahren, so dass wir nicht allzu pingelig dastanden. Rong übernahm unterdessen die Spinnen im hinteren Teil des Bootes. Sascha wußte später zu berichten, dass er dies auch nicht immer gerne tat und sich ab und zu selbst gehörig ekelte. Unser Weg führte uns den Fluss entlang.

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Ab und zu war das Wasser relativ tief, ab und zu hatte der Fluss nur ca. 10 cm Wasserstand, so dass wir dann gerne ausstiegen, um es den beiden nicht zu schwer zu machen. Wäre es nach denen gegangen, hätten sie uns über das ein oder andere Hindernis hinweggehoben. Dies wollten wir jedoch nicht, zumal die Abkühlung im Fluss jedes Mal wohltuend war. Außerdem waren dort keine Spinnen ;-). Grenzwertig waren Passagen, an denen der Fluss nur ca. 50cm breit war und von beiden Seiten die spinnenbesetzten Blätter unsere Arme berührten. Aber wir hielten tapfer durch. Drei wirklich große Exemplare von Spinnen kamen uns ins Blickfeld. Diese saßen ohne Netz auf Blättern und trieben vor sich hin. Eine konnten wir dabei sehr gut fotografieren.

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Die dritte bekam von U einen auf den Deckel als er bemerkte, dass wir sie entdeckt hatten…huargh. Das Management des Hotels rief ca. alle 30 min an, um sich zu erkundigen, ob wir noch leben. Wir witzelten schon, dass Rong sagen sollte, Sascha is fine, but we lost Eva, oder sowas. Wirklich sehr süß dies Sorge. Bis auf die Krabbelviecher fühlten wir uns aber pudelwohl und genossen die Zeit mit Rong. Wir unterhielten uns viel und erfuhren einige interessante Dinge aus seinem Privatleben. Genauso etwas hatten wir uns von dem Trip erhofft. Einmal bot er uns auch eine selbstgedrehte Zigarette an, mit dem Hinweis, no marihuana…witzig. Das Paket Tabak kostet 3 Baht, die Blättchen aus Palmblättern dazu noch 2 Baht. Also 5 Baht für eine ordentliche Portion…nicht schlecht. Leider kamen wir dann irgendwann zum Ende des Tour, wo das Management bereits auf uns wartete. Wir wurden dann vom Chef höchstpersönlich nach Hause chauffiert, wieder auf dem Pritschenwagen. Wir hatten jedenfalls sehr viel Spaß bei der Tour und sind unheimlich stolz, dass wir Rong begleiten und testen durften. Wir gaben ihm ein begeistertes Feedback.

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Erst in Nachhinein machten sich Zweifel bei uns breit, ob diese Tour wirklich für jeden etwas ist. Einige Leute wären bestimmt schon bei der ersten Spinne im Boot ausgeflippt und das Boot wäre umgekippt. Wir beratschlagten uns, wie wir ihm dies am besten beibringen könnten. Trotzdem waren wir einstimmig der Meinung, dass uns dieses wahre Abenteuer viel Spaß bereitet hat. Als wir wieder im Hotel ankamen gingen wir beide sofort unter die Dusche. Ein wenig Ekel hatte sich ja doch breit gemacht. Nach dem duschen entschlossen wir uns, noch einmal zur Massage zu gehen. Am letzten Tag wollten wir auf jeden Fall noch einmal gehen und wollten uns dafür einen Termin morgens um 11:00 Uhr sichern. Also schwungen wir uns auf den Roller und fuhren zu Kinnaree. Dort hatten wir abermals Glück und kamen sofort dran. Diesmal wurden wir ins Obergeschoss gebeten, mussten aber wieder die Anzüge anziehen. Eva nahm die Ganzkörpermassage mit Schwerpunkten auf dem Knie, dem Nacken und dem Kiefer, wo sie ab und zu mal Probleme hat. Sascha wählte die Back, Neck and Shoulder Massage, aber diesmal ohne die heißen Säckchen, dafür mit Öl. Da freute sich die Masseuse, schnell war Saschas Oberteil wieder aus ;-). Wir beide genossen die Berührungen der Frauen wieder sehr und kamen tiefentspannt am Roller an. Dort entschieden wir uns kurzfristig noch einmal die Straße zu Chong Fah Fluss herauszufahren, denn Rong hatte erwähnt, dass er dort bei seinen Eltern wohne, gegenüber vom Minigolf. Das sollte doch zu finden sein, also fuhren wir los. Irgendwann sahen wir auch das Minigolfschild, wendeten unsere Köpfe und sahen…Rong, der uns zuwinkte. So ein Mist, der sollte uns doch gar nicht sehen…wie peinlich. Wir wollten ihm ja auch nicht zu Nahe treten, so dass wir schnell wieder drehten und zurückfuhren. Auch auf dem Rückweg stand er wieder winkend da. Wie hatte er uns denn um Himmels willen erkannt, hatten wir doch beide Helme auf? Auf der Bang Niang Road hielten wir dann noch an einen großen Shop, in dem Sascha Croqs gesehen hatte. Und tatsächlich…nach langem Suchen kam die Verkäuferin mit einem schwarzen Paar in Größe 37 auf uns zu. Gekauft, und damit das letzte Teil auch bekommen, was besorgt werden wollte. Wieder am Hotel trafen wir abermals auf Rong, der gerade auf seinem Roller losfahren wollte. Auf der Straße hatte er uns auf dem Weg zum Hotel überholt. Wir erfuhren leider, dass sein Cousin heiratet und er nun zwei Tage frei hätte. Aber er wäre am Samstag auf jeden Fall da, um sich zu verabschieden. Na Gott sei Dank, letztes Jahr war er nämlich an unserem letzten Abend plötzlich weg und wir konnten nicht Good Bye sagen. Zum krönenden Abschluss des Tages durften wir dann noch einen Abend in unserem private Restaurant verleben. Die drei Musikanten waren wieder dort, sowie Sod und der Badelatschengrinser. War ja schon fast dekadent, zwei Kellner und drei Musiker nur für uns alleine. Wir wählten einen Platz, an dem wir den Sängern zuschauen konnten und diese freuten sich und winkten wild als sie uns sahen. Eva war etwas wehmütig, da sie die Musik und besonders die Stimme des Mannes sehr, sehr mochte. Bevor unser Essen kam, gab es plötzlich Wind und ziemlich schnell fing es an zu schütten. also gingen wir rein und besetzten den einzigen Tisch im Inneren. Draußen ging kurzzeitig die Welt unter, beruhigte sich aber schnell wieder. Um nicht zu viel Arbeit zu machen blieben wir drinnen sitzen. Mit Entzücken stellten wir fest, dass es das frittierte Eis auch im Seaborn gab, also bestellten wir es beide. Sod war scheinbar von Rong etwas gedrillt worden, war er doch überraschend redseelig und vor allem sprachgewandt. Hätten wir beide ihm niemals zugetraut, war er doch sonst eher still und zurückhaltend gewesen. So lernten wir auch ihn etwas besser kennen und fanden heraus, dass er mit Rong befreundet ist und oft mit zum fischen am Sonntag geht. Die liebenswete Grinsekatze konnte es sich in einer Pause der Musiker nicht nehmen lassen und zwei Songs zum besten zu geben. Als erstes gab er Feel von Robbie Williams zum besten, und das sogar ziemlich gut. Wir waren wiederum erstaunt und genossen die private Show. Wären andere Gäste da gewesen, hätte er das wohl niemals getan. Als zweites gab er dann noch Zombie von den Cranberries zum Besten. Dies war nicht ganz so schön, aber man merkte wie viel Spaß er dabei hatte. Wir applaudierten kräftig und er kam grinsend zu uns und bedankte sich Thank you for listening to me. Süß! Leider ging auch dieser Abend irgendwann dem Ende zu und wir fielen todmüde in unser Bettchen.

 

Tag 20

Freitag
Unser letzter ganzer Tag in Thailand *schnüff*.
Für unseren letzten Ausflug hatten wir uns noch einmal den White Sand Beach am Meridien Resort ausgesucht. Dieser war bereits letztes Jahr unser Lieblingsstrand, genauso auch dieses Jahr.
Am Strand angekommen durften wir zunächst einem Affen dabei zusehen Kokosnüsse von einer Palme zu entfernen. Besser ist das, denn wenn eine auf den Kopf fallen sollte, wäre dies kathastrophal.

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An “unserem” Platz angekommen, mussten wir feststellen, dass zuvor wohl Hochwasser geherrscht haben muss, denn der gesamte Strand sah komplett anders aus, als bei unserem letzten Besuch. Dies hat uns aber nicht davon abgehalten uns wieder einmal sehr wohl zu fühlen :-).
Zunächst wurde das Pflichtprogramm erfüllt…zwei Panoramen wurden geschossen. Danach war dann nur noch genießen angesagt. Wenn man weiß, dass dies erstmal der letzte Besuch an diesem traumhaften Ort sein wird, kann man sich gar nicht satt sehen…..

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Aber auch dieser Nachmittag ging irgendwann dem Ende zu, so dass wir uns gegen 15:30 Uhr wieder auf den Rückweg zum Hotel machten. Schüüüssss White Sand Beach, wir werden Dich arg vermissen!
Für den Abend war dann noch ein längst überfälliges Sonnenuntergansshooting geplant. Wir gingen also am Strand Richtung La Flora entlang, da hier die Tiefe des Strandes wesentlich schöner ist. Sonne, Wolken und Meer spielten perfekt mit, so dass wir noch ein paar schöne Erinnerungsbilder machen konnten.

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Zum Abschluss des Tages gönnten wir uns beide noch einmal unser Lieblingsgericht im Seaborn Restaurant. Für Sascha gab es Beef Tenderloin aus New Zealand, für Eva Kingprawns mit Beilagen nach persönlichem Wunsch.

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Tag 21

Samstag
Heute sollte also der allerletzte Tag sein :-(. Wir waren natürlich etwas traurig, als wir frühzeitig aus dem Bett stiegen. Wir hatten uns noch einiges vorgenommen, also machten wir uns schnell fertig und gingen zum Frühstück. Direkt im Anschluss schwangen wir uns ein letztes Mal auf unseren Roller und fuhren zur Tankstelle im Norden, um noch einmal vollzutanken. Nach der Rückfahrt auf dem Highway bis zum Abzweig Bang Niang Road gaben wir den Roller wieder bei Kai und seiner Frau ab.
Direkt auf der anderen Straßenseite hatten wir im Anschluss noch einen letzten Massage-Termin um 10 Uhr vereinbart. Eine gute Stunde wurden wir im Obergeschoß noch einmal ordentlich verwöhnt. Nach einer herzlichen Verabschiedung und einem Erinnerungsfoto machten wir uns zu Fuß auf den Weg zurück zum Hotel.

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Auf unserer Terrasse erwartete uns schon eine Überraschung. Rong hatte wirklich an die versprochene Fahne für Eva gedacht und sie für uns bereit gelegt.
Da wir noch genügend Zeit hatten gingen wir noch ein letztes Mal in den Pool und genossen die verbleibenden Stunden in dem herrlichen Klima auf unserer Terrasse.

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Um 14:30 sollte unser Fahrer kommen, um uns zum Flughafen zu bringen. Rechtzeitig machten wir uns auf den Weg zur Rezeption, da wir uns noch von den Angestellten verabschieden wollten. Schluffi kam uns schnell zur Hilfe und nahm uns die Koffer ab. Während wir die Abschlussrechnung am Frontdesk bezahlten kam dann leider schon der Fahrer. Viel zu früh! Er schnappte sich auch gleich die Koffer und ging Richtung Minibus. Wir machten ihm klar, dass wir uns noch verabschieden wollten und machten uns auf die Suche nach Rong. Wir fanden ihn bei den Beach Front Bungalows bei der Arbeit. Dann kam der schwierige Abschied. Er gab uns ganz nach westlicher Tradition die Hand und dankte uns für unseren Aufenthalt. Wir bedankten uns ebenfalls und gaben ihm noch etwas Geld. Dieses hatten wir uns extra für ihn aufgespart. Fast wären uns die Tränen gekommen. Dann mussten wir jedoch leider schon wieder los, denn der Fahrer wartete schon sehr ungeduldig. Wir waren etwas sauer, da er viel zu früh gekommen war und wir uns den Abschied eigentlich weniger gehetzt vorgestellt hatten. Schnell wurden wir in den Minibus verfrachtet und los ging die Fahrt. Rong kam plötzlich noch einmal angelaufen und winkte uns zum Abschied.

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Am Flughafen angekommen waren wir so viel zu früh, dass wir noch nicht einmal unsere Koffer sofort abgeben konnten. Also machten wir uns zu unserem bekannten Restaurant mit Raucherspot auf und harrten der Dinge. Es war ungefähr 15 Uhr und unser Flieger sollte um 18:30 abheben….
Als wir so aus dem Fenster sahen, standen dort plötzlich Simone und Roland. Wir machten sie auf uns aufmerksam und sie kamen dann zu uns rein. Also hatten wir schonmal Unterhaltung für die Wartezeit.
Als der “Check In” endlich begann machten wir uns auf den Weg zur Kofferabgabe. Erlaubt waren 20kg pro Person. Wir waren ein wenig unsicher, ob wir diesen Wert nicht überschreiten würden. Durch unser Gespräch darüber wurden Simone und Roland auf einmal auch ganz nervös. Während wir noch in der Schlange standen, gingen sie mit ihren Koffern zum Nachbarschalter und wogen sie. Plötzlich begannen sie hektisch ihre Koffer zu öffnen und umzupacken. Die dicke Lederjacke wurde auf den Arm genommen und allerlei Kram wanderte in das Handgepäck. Nicht zu vergessen, die schicke Palmenlampe, die Roland sich nch gekauft hatte, die in einer Plastiktüte mich sich geführt wurde. Wir waren inzwischen dran und konnten erleichtert aufatmen:

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37.6kg zusammen…da hätten wir doch einiges noch mitnehmen können, was wir dagelassen hatten. Naja, besser so, als anders herum. Bei Simone und Roland passte es letztendlich auch und wir gingen wieder zum Restaurant. Nun waren es ja nur noch 2 Stunden bis zum Boarding :-(.
Aber auch diese Zeit bekamen wir mit Erzählungen unserer Urlaubserlebnisse irgendwie rum. Im Flieger hatten wir beide wieder einen Fensterplatz, der Flug dauerte ja nur ca. eine Stunde. In Evas Reihe hatte es sich schon ein asiatisches Pärchen auf den Plätzen am Fenster bequem gemacht. Aber sie konnte ihren Platz dann doch belegen. Leider rochen die beiden sehr unangehm nach Knoblauch. Da hätte sie doch lieber in der Mitte neben Sascha gesessen. Dieser hatte wiederum ein junges hübsches Ding neben sich sitzen und war gar nicht traurig drum ;-).
Als wir abhoben ging gerade die Sonne unter, so dass wir noch ein wunderbares Farbspiel am Himmel und in den Wolken beobachten durften.

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In Kuala Lumpur war es bereits dunkle Nacht, als wir um 20:30 Uhr Ortszeit landeten. Wir hatten wieder einen längeren Aufenthalt vor uns und machten es uns in einer Ecke in der Nähe unsere Gates zu viert gemütlich. Roland beklagte auf einmal, dass es ihm nicht gut ginge und legte sich hin. Er schlief dann auch relativ schnell ein. Um 23:30 Uhr ging dann unser Flieger Richtung Heimat. Der Flug ansich war leider miserabel. Es gab wieder viele Turbulenzen und der Service war wirklich schlecht. Es gab kaum etwas zu trinken und man musste jedes Mal darum bitten. Die Toilette war dauerbesetzt und man konnte sich einfach gar nicht willkommen- und wohlfühlen. Leider konnte Eva auch wieder gar nicht einschlafen, so dass die 13 Stunden Flugzeit unerträglich lang waren.
Irgendwann sind wir dann tatsächlich doch noch in Frankfurt gelandet und konnten müde und total kaputt unserer Kofferausgabe entgegen gehen. Diese dauerte einige Zeit, aber wir bekamen beide Koffer in einem akzeptablen Zustand zurück. Es schien nichts zu fehlen, obwohl ein Schloß weg war. Roland ging es inzwischen richtig schlecht und er war nur noch auf der Suche nach einer Toilette. Wir verabschiedeten uns von den beiden und gingen zum Bahnsteig. Auf den nächsten Zug nach Köln mussten wir nicht lange warten. Gegen 11 Uhr waren wir dann ungefähr in Kerpen, wo uns ein lauter und unangenehmer Empfang bereitet wurde. Eine ältere Damen, die uns schon wegen ihrem ungewöhnlichen Outfit aufgefallen war krakelte (im wahrsten Sinne des Wortes!) den gesamten Bahnhof zusammen.

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Sie war offenbar auf der Suche nach einem Bus oder einem Taxi nach Kerpen. Dort sollte, wie wir inzwischen von einem älteren Pärchen gehört hatten, ein großer Flohmarkt stattfinden. Na super, wir kommen heim und ganz Kerpen ist auf den Beinen. Die nervtötende Alte hatte mittlerweile alle dort Wartenden angesprochen, ob sie in deren Taxi mifahren dürfte. Jeder hatte sie weggeschickt. Bevor sie sich einfach zu uns setzen konnte, haben wir mit dem netten Paar abgemacht, dass wir uns ein Taxi zu viert teilen, so dass einfach kein Platz mehr für sie übrig sein würde. Endlich kam unser Taxi und wir stürzten alle auf das Taxi zu. Die dumme Alte leider auch. Kaum war der Fahrer ausgestiegen schrie sie ihn schon an, ob er nach Kerpen fahren würde. Der arme Mann wußte gar nicht wie ihm geschah. Wir machten ihm schnell klar, dass wir das Taxi zu viert nehmen und diese Frau auf gar keinen Fall mitfahren wird! Er erkannte den “Ernst der Lage” schnell und wir setzen uns alle ins Taxi. Eva sagte noch er solle schnell abfahren, bevor sie auf Dach springt und wir fuhren los. Gegen 12 Uhr waren wir dann endlich Zuhause.

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