Panorama — Urban — Timelapse

Thai Book Woche 2

Tag 07

Samstag

Heute haben wir uns beim Frühstück viel Zeit gelassen und sind erst spät gegen 11 Uhr losgefahren. Die dämlichen Blicke beim kurzen Gang am Pool entlang waren uns natürlich wieder sicher.
Als Ziel hatten wir dieses Mal einen Wasserfall im Süden ausgewählt. Eine gute dreiviertel Stunde Fahrt auf dem Roller hat uns das gekostet. Dann waren wir am Lumpee Waterfall, sogar mitten in einem National Park und mussten 220 Baht Eintritt bezahlen. 100 Baht pro Nase und 20 für den Roller.
Roller geparkt und auf Grund der langen Fahrt musste Eva direkt mal auf die Toi, dies war hier nicht so angenehm. Der Busch wäre netter gewesen ;-). Hockschale und ein Wassertrog zum nachkippen…nunja. Das nicht vorhandene Toilettenpapier hätte man auch partout nicht mitabspülen dürfen, also keine Kanalisation drunter.

Danach sind wir von der falschen Seite an den Riesenwasserfall rangegangen, war aber auch gut so, denn dort war schon wieder so eine Russentruppe unterwegs. Am planschen, schreien und total dusselige Bilder machen. Nach gut 15 min, die wir einfach entspannt mitten im Fluss auf einem Stein verbrachten, musste die Truppe weiterziehen. Der Guide drängte, dass man auch noch weiter nach oben kann. Somit hatten wir freie Bahn, um uns genüßlich am Wasser breit zu machen. Natürlich haben wir auch wieder ein Pano aufgenommen. Auch so haben wir viele Fotos gemacht, vom Wasserfall und von den kleinen Thai-Jungs die zu uns kamen und im Wasser planschten. Wir badeten zudem ausgiebig.

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Als dann doch immer mehr Thais kamen haben wir unsere Sachen gepackt und wollten auch mal auf die Obere Stufe des Wasserfalls. Nach kurzem Fussmarsch sind wir dort angekommen und haben erstmal die Höhe genossen und dann das Stativ aufgebaut. Leider kam genau in dem Moment ein Thai Päarchen, wie immer, zum kuscheln und rumflacksen. Zwei Zigaretten später hatten diese sich dann mittlerweile ins Wasser getraut, so dass wir hoffen konnten, das Pano ohne Menschen drauf zusammen setzen zu können. Von Eva im Wasser wurden dann auch noch einige Bilder gemacht, bevor wir uns gegen 14:30 Uhr wieder auf den Rückweg machten. Unsere Tankanzeige war dann noch ein spannendes Spielchen, reicht es bis zur Tanke oder nicht? Sascha sagt ja; Eva nein, lass uns ne Flasche kaufen. Flaschen sind hier wirklich Glasflaschen, in denen Benzin am Straßenrand verkauft wird. Wir schätzen, dass es sich um einen Liter handelt. Ziemlich praktisch, da die Tankstellen hier nicht so reich gesät sind wie daheim. Mit Glück findet man eine einzelne Zapfsäule am Straßenrand, sogenannte Pumpstations, aber auch nicht überall. Somit sind diese einzeln zu kaufenden Liter eine gute Überbrückung langer Strecken mit dem Roller. Sascha hat aber letzten Endes Recht behalten und es hat gereicht :-).
Danach haben wir das gemacht, was man so gar nicht denken würde: 2 Stunden POOOLING. Eva hat Blog geschrieben und Sascha hat sich gelaaaaaaangweilt. Man war das öde. Kurzer Besuch im Pool brachte auch nur wenig Abkühlung.

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Gegen 17 Uhr haben wir den Ort verlassen und sind zum Chong Fah Restaurant gelaufen. Dort angekommen waren wir nicht alleine. Schon ein Päarchen saß draussen. Leider saßen wir noch nicht ganz, schon ging der grosse Regen los. Ca. 40 Minuten lang kam richtig was runter. Uns hat es aber nicht weiter gestört. Man kennt das halt. Bevor wir mir dem Essen fertig waren hatte es schon wieder aufgehört. Die nervige Bayern-Truppe aus unserem Resort hatte sich nach dem grossen Regen auch noch eingefunden und unterhielt nun den ganzen Laden. Also nix wie weg. Zurück zu unser Bar, dort waren die Stühle abgebaut, also mussten wir uns an einen Tisch setzten.
Noch ein bisschen plauschen mit Mr. Rong. Und dann ging es für uns gegen 22 Uhr ins Bettchen.

Tag 08

Sonntag

Zum Frühstück waren wir wieder spät dran, obwohl wir den Wecker eigentlich früh auf 7:30 Uhr stehen haben. Aber dann macht das schlunzen und gammeln viel zu viel Spass.
Nach dem Frühstück haben wir noch mit einem Pärchen gequaddert, die nicht so Tussi-/Machomässig rüber kommen. Und wow die hatten mal ne krasse Geschichte zu erzählen. Schon das x-te mal in Khao Lak zu Besuch und seid einem Jahr auf der Reise.
Thailand, Laos, Kambotscha, Vietnam und Neuseeland. Im letzgenannten Land wollten Sie eigentlich sesshaft werden. Neuseeland hat aber sehr strenge Einwanderungsregelungen und somit konnten Sie dort nur 5 Monate bleiben. Wir fragten nach Geheimtipps für Unternehmungen, aber nach dem Sie hörten was wir schon alles gemachten haben, blieb kein Tip mehr übrig. Naja, nach gut eineinhalb Stunden trennten sich dann unsere Wege wieder.
Wir hatten beschlossen dem White Sand Beach erneut einen Besuch abzustatten. Also schwangen wir uns auf unseren Roller und ritten los. Dieses Mal hielten wir uns fünf Stunden dort auf. Neben rumdösen im Schatten, Fotos machen und stundenlang im Wasser liegen machten wir uns gegen 17 Uhr auf die Rückfahrt.

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Entsprechend spät ging es dann zum Essen, wobei nur wir und ein anderes Päarchen im Restaurant waren. Die beiden gingen dann auch schnell. Sascha nahm wieder Thai Food, dies mal Fried Vegetables mit Ouyster Sauce. Schmeckte gar nicht mal schlecht. Tom machte noch Späßchen das es auch extra “spicy” sein sollte. Eva wusste aber vom Thai Buffet Abend zu berichten, dass Mr. Rong aufgeschrieben hat, wer von uns was mag und was nicht. So steht bei Eva das sie kein Lemon Grass mag und bei Sascha halt das er kein spicy mag. Wir ließen uns viel Zeit mit dem Essen und saßen danach noch gemütlich dort rum.
Gegen 22 Uhr gingen wir dann totaaaaal erschöpft ins Bett.

 

Tag 09

Montag

Das aufwachen geschieht immer früher. Gegen 7:30 Uhr waren wir beide so fit, dass wir aufgestanden sind, aber wie immer etwas gebraucht haben bis wir in die Gänge gekommen sind. Für heute hatten wir uns Pooling vorgenommen. Blogs wollten veröffentlich werden und irgendwie hatten wir nach einer Woche Unternehmung auch nicht wirklich eine Idee was wir machen könnten.
Also haben wir nach dem Frühstück die Pool Utensilien aus dem Zimmer geholt und uns ne Sonnenliege klar gemacht. Nach ein wenig lesen und schreiben gingen wir zum ersten mal in den Pool, total spannend…
Allerdings hatte das Wasser an diesem Tag eine shr schöne Farbe, so dass einfach schauen auch schon genug war 😉

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Als dann Ebbe war haben wir uns die Cam geschnappt uns sind losgelaufen. Durch den Priel konnten wir diesmal auch durchlaufen so das wir wesentlich weiter gekommen sind als sonst.

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Wieder zurück im Resort haben wir uns noch zwei Stunden auf die Liege gelegt. Bis dann der Regen kam. Dabei hatten die Angestellten mit emsigem Fleiß alles für das abends anstehende BBQ draussen aufgebaut. Dies musste nun alles wieder abgebaut werden und unser Plan, noch zum Markt zu fahren fiel auch ins Wasser.
Wir gingen dann gegen 19 Uhr zum BBQ, einige Gäste saßen schon dort. Als Mr. Rong um 19:05 Uhr das BBQ eröffnete stürmten gleich mehrere los. Wir hielten uns natürlich erstmal kurz zurück. Aber dann schlugen wir zu, wir nahmen jeden Gang der angeboten wurde. Zum Schluss noch drei Mal einen Fleischgang und dann waren auch wir völlig satt. Wir blieben noch sitzen bis ca. 22:30 Uhr, Eva gefiel die Live Music so gut. Leider hatten entgegen der Erfahrung bei der Thai Night wenig Gäste Lust auf das BBQ, so dass wir doch arg bezweifeln, dass sich dies für das Restaurant gelohnt hat. Sehr, sehr schade, da sich sehr viel Mühe gegeben wurde, wie immer.

 

Tag 10

Dienstag

Heute war der große Tag gekommen, wir hatten im Vorfeld ein Auto für heute gemietet. Überpünktlich um 8:50 war die Dame von Hertz bei uns und übergab das Auto. Da wir bereits am Vorabend alles zusammengesucht und gepackt hatten konnte es sogleich losgehen. Das erste Mal Autofahren in Thailand, auf der falschen Seite für unsere Verhältnisse. Sascha hatte zunächst etwas bammel und sogar die Nacht schon schlecht geträumt, merkte aber schnell, dass er gut klar kam. Beim Abiegen dachte Eva mit und machte Ansagen, wie das “kleine Links” oder das “große Rechts”. Lief alles super! Wir merkten schnell, das Autofahren hier recht entspannt ist. Der Schnellere fährt vorbei, der Langsamere nach links rüber. Nach ca. 45 Minuten erreichten wir den Manora Forest Garden, einen Nationalpark mit Wasserfall. Wir waren die ersten auf dem Parkplatz und konnten nach kurzem Fußmarsch den ersten Cache in Thailand für dieses Jahr schnell finden. Nummer 999…:-). Wir schauten noch ein wenig die Umgebung an und machten natürlich auch wieder ein Panorama. Nach einiger Zeit kamen immer mehr Thais an uns vorbei, die zum höher gelegenen Schwimmbecken wollten. Wie fielen dort richtig auf, da scheinbar nicht so viele Touris dort hinkommen. Wir machten uns auf, denn wir hatten ja noch viel vor.

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Weiter ging es zu unserem 1000.sten Cache. Dieser sollte in einer “rubber tree plantation” liegen. Dank unserer Straßenkarte fanden wir das Fleckchen sofort. In die Plantage waren ein paar Guesthouses eingebettet, sowie ein größeres Haupthaus. Wir suchten die Parkkoords und hielten an. Da kam auch schon ein Europäer auf uns zu. Es handelte sich um Gerard, den owner der meisten Caches in Phang Nga und Besitzer der Guesthouses (www.manoragarden.com). Wir stellten uns vor und plauschten kurz. Er ist Holländer, seine Frau Nui ist Thai. Beide sind Lehrer in Phang Nga und bieten die Zimmer nebenbei an. Dann gingen wir den Multi an. Die Wegeführung war durchweg klar und recht einfach gestaltet. Einmal musste ein Flüsschen durchquert werden und einmal eine hochgewachsene Wiese. In Deutschland, aufgrund von Brennnesseln, Disteln und lauernden Zecken kein Vergnügen, in Thailand gar kein Problem. Erstaunlich wie angstfrei man hier einfach so durch die Natur streifen kann. Nach einer guten Stunde hatten wir Gerards Grundstück und die der Nachbarn umrundet und konnten uns als Dritte in das Logbuch eintragen. Juchu, unser 1000.ster Cache!!! Gerard beglückwünschte uns und bot uns etwas zu trinken an. Wir haben bestimmt zwei Stunden mit ihm gequascht. Wir erfuhren viele interessante Dinge über Thailand, die Menschen und die Region. Da er bereits seit 2002 in Thailand lebt konnte er uns auch ein wenig über die Zeit nach dem Tsunami erzählen, was uns alle drei sehr bewegte.

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Schweren Herzen machten wir uns irgendwann auf, da wir ja noch weitere Caches angehen wollten. Leider verließ uns auch das Glück, als wir Gerard verließen, es fing an zu schütten…aber richtig! Schlauerweise hatten wir zwar an einen Schirm gedacht, ihn jedoch nicht mitgenommen :-(. Am dritten Cache warteten wir etwas im Auto, jedoch sah es nicht nach Besserung aus. Also rannten wir los und fanden schnell Unterschlupf in der Höhle, in welcher auch der Cache lag. Ein weiterer schneller Fund. In der riesigen Höhle gab es viele Wandmalereien, leider konnten wir die Cam nicht holen, da es einfach zu nass um uns herum war. Also fuhren wir, nachdem wir alles inspiziert hatten weiter zum nächsten. Wir fuhren ein langes Stück durch Hinterstraßen und konnten einen Eindruck vom Leben der Einheimischen gewinnen. Nun ging es nach Phang Nga City. Den ersten Cache dort ließen wir aus, da es ein kleiner Multi in einem Park war und es einfach noch zu heftig geregnet hat. Alle weiteren Caches lagen an Tempeln oder Pagoden, so dass wir die langen Hosen anzogen, um niemanden zu nahe zu treten. Leider konnten wir zwei Caches nicht finden, bzw. erreichen. Trotzdem sahen wir durchweg interessante Orte und ärgerten uns sehr, dass wir kaum Fotos machen konnten. Andererseits waren wir uns aber auch durchaus bewusst, dass der Regen wenigstens für etwas Abkühlung in der Stadt sorgte.

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Gegen 17 Uhr machten wir uns auf den Heimweg. Es regnete immer noch stellenweise, was dazu führte, dass die meisten Thais richtig human und vorsichtig fuhren. Einen Teil der Strecke haben wir mit unserer kleinen Knipse gefilmt. Das wird bestimmt eine schöne Erinnerung, denn die Qualität der Videos ist überraschend gut.
Im Resort angekommen duschten wir schnell und gingen zum Essen ins Seaborn Restaurant. Dort hielten wir es jedoch nicht lange aus, da wir total müde und kaputt waren. Noch vor 22 Uhr schliefen wir beide tief und fest.
Ein toller Tag, der nach Wiederholung schreit. Das Auto haben wir direkt wieder für nächste Woche gebucht, dann wollen wir zum einen mal nach Phuket fahren, da dort auch viele Caches liegen, zum anderen noch mal nach Phang Nga. Im Gespräch mit Gerard erzählten wir, dass wir gerne ein Boot im Hafen mieten würden, um uns die Bucht mal genauer anzusehen. Die Tour letztes Jahr mit Land Discovery war doch arg gehetzt. Gerad hat uns angeboten sich mal nach einem “private boat” mit Fahrer für uns zu erkundigen. Wir sind gespannt und freuen uns sehr über die Herzlichkeit, die einem hier immer wieder begegnet.

Tag 11

Mittwoch

Heute nach dem Frühstück war unser geplantes Ziel noch einmal der Small Sandy Beach.
Auf dem Weg dort hin trafen wir Simone und Roland wieder, die im letzten Flieger neben Eva gesessen hatten. Ein kurzes Pläuschen wollten wir uns da nicht nehmen lassen und hielten somit an. Aus dem kurzen Plausch wurde ne gute Dreiviertel Stunde bevor wir uns dann weiter Richtung Small Sandy aufmachten. Wieder einmal standen die Polizisten auf der Strasse und kontrollierten die Autos. Uns winkten sie dank Helm durch. Am Parkplatz angekommen sahen wir schon einen Bus von Khao Lak Land Discovery. Unsere Laune sank spontan. Nicht schon wieder so ein Touri Bus. Am Beach angekommen sahen wir den Guide vom letzten Jahr mit einer Gruppe von sechs Touristen, die aber glücklicherweise schon auf dem Rückweg waren. Somit hatten wir den Strand mal wieder für uns ganz alleine. Wunderbar!
Zu dem Zeitpunkt war Flut, so dass wir uns nicht auf den Sand legen konnten, sondern unser Lager bei den zwei Hütten aufschlugen. Wir machten mal wieder einige schöne Landschaftsaufnahmen und natürlich auch wieder Bikini Bilder. Gegen 14 Uhr fing es an leicht zu regnen und lautes Grummeln kündigte ein größeres Gewitter an. Wir packten also unser Lager zusammen und machten uns auf den Rückweg.

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Im Resort angekommen gingen wir kurz unter die Aussendusche, um den Sand loszuwerden, und planschten danach eine Runde im Pool.
Relativ früh machten uns danach auf, um dem Markt einen Besuch abzustatten. Eva wollte noch ein paar Sachen einkaufen, Kleider um genau zu sein. Im ersten Durchgang fanden wir alllerdings nichts. Nur die Tuppertante, bei der wir eine Tupperähnliche Box für unsere Riesenmuschel kauften. 20 Baht für eine große Box, da kann man echt nichts sagen. Noch ein kurzer Stopp bei der Crèpes Frau vom letzten Jahr, bei der wir uns mit zwei Crèpes für 20 Baht eine Stärkung holten. Weiter ging es, um im Dao Thong direkt am Highway zu essen. Die Bedienung war sehr freundlich und das Essen war günstig und reichlich. Am besten war allerdings die Aussicht auf die ganzen Touristen. Mein Gott wie ungeschickt und beschränkt doch manche Menschen sind.
Evas Drang nach Kleidern war aber noch nicht gestillt, also drehten wir eine zweite Runde über den Markt. Nun war es deutlich leerer und weniger Touris waren unterwegs. Somit wurden die Marktschreier aber auch aufdringlicher.
Aber Eva wurde fündig und hat nun einen neuen Hosenanzug und ein luftiges “WEISSES” Kleid.
Die Kauflust war befriedigt, so dass wir zurück zum Resort fahren konnten. Wir gönnten uns dann einen langen Aufenthalt im Jakuzzi.

Tag 12

Donnerstag

An diesem Morgen waren wir erst recht spät zum Fruhstück aufgebrochen. Während des Frühstücks sprach uns Mr. Rong an, ob wir nicht Lust hätten mitzukommen, er würde eine Tour machen zu den Toto… Lange Diskussionen folgten, was denn wohl ein Toto ist. Er ging kurz weg, um mit einem Block wieder zu kommen, um uns aufzumalen was ein Toto ist. AAAAHHHH, ok er meint Turtle… Eigentlich hatten wir uns schon was anderes vorgenommen, aber das konnten wir auch locker einen Tag schieben. Also sagten wir zu und mussten uns dann mit dem Frühstück sehr beeilen, denn um 10 Uhr sollte es schon losgehen. Auf die kurze Frage, ob denn noch welche mitkommen würden, antwortete er “sechs Personen”. Wir rätselten natürlich, wer von unseren Pool Kandidaten das wohl sein könnte. Pünktlich, allerdings als die letzten kamen wir an der Rezeption an. Es warteten dort schon Blondi mit ihrem Schwabelkerlchen, die beide alten Frauen (lesbisch oder nicht weiss man nicht so genau) und ein älteres Pärchen, wo sie durch das immer gleiche lila Kleid aufgefallen ist. Mr. Rong kam und wir stiegen alle in den Bus ein. Da wir natürlich wieder die schlankesten waren gingen wir ganz nach hinten. Keiner schnallte sich an ausser Mr. Rong und uns. Lustig, dass die alle meinen in Thailand würde keine Helm- und Anschnallpflicht gelten. Es ging zu dem Navy Stützpunkt, an dem wir auch schon auf dem Weg zum Pier dran vorbei gefahren sind. Nur diesmal ging es in den Stützpunkt rein. Ein riesiges Gelände auf dem die Schildkröten-Aufzuchtstation ein Plätzchen gefunden hat. Auf dem Parkplatz standen schon zwei Busse von Khao Lak Landdiscovery, mein Gott ist man denn nirgends vor denen sicher? Mr. Rong erklärte uns bei jedem Becken in denen hunderte von kleinen Schildkröten waren bereitwillig wie alt diese sind und alles, was er sonst noch zu den Tieren und der Anlage wusste.

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Es waren auch ein paar ausgewachsene Tiere dabei, die man wohl zu Anschauungszwecken behalten hat. Allerdings haben sich genau diese Tiere schon sehr merkwürdig verhalten.
Vor einem weiteren gestrandeten Police Boat, welches hier lag, zückte der ältere Mann auf einmal ein CX60 von Garmin. Wir hatten unser GPS leider in der Hektik vergessen. Somit kam man ins Gespräch und wir konnten die Position abfotografieren.
Weiter ging es dann zum Pier. Kannten wir schon, war nicht so aufregend. Aber lustig war das Mr. Rong sogar das “Hot Sale” Schild kannte. Er fand das Ganze mindestens genauso lustig wie wir.

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Nach der Rückfahrt hielten wir noch ein Pläuschen mit Mr. Rong und das er gerne mehr machen kann. Das ältere Pärchen und wir gaben ihm je 100 Baht Trinkgeld, die anderen verkrümelten sich ohne etwas. Während wir noch mit Ihm sprachen waren die beiden alten Schachteln schon wieder auf dem weg zur Sonnenliegen. Man, man, man.
Wir packten unsere Sachen neu und fuhren zum Chong Fah Wasserfall. Mr. Rong erzählte, es gäbe einen Weg, um weiter nach oben zu kommen, wo der Wasserfall noch schöner sein sollte.
Dort angekommen machte sich grad ein Päarchen vor uns auf den Weg den letzten Kilometer zu Fuss zu absolvieren. Ein Schild “Please do not entry the waterfall for your own safety”, lies nichts gutes erhoffen. Aber wir sind ja neugierig. Wir machten uns also auf den Weg. Der Weg ansich war beschwerlicher als beim letzten Mal. Einen Kilometer über Stock und Stein. Berg hoch, Berg runter. Am Wasserfall angekommen war das Päarchen am schauen, machten aber keine Ànstalten sich länger aufzuhalten. Der Mann kletterte den Wasserfall hoch. Wir machten uns erstmal Schwimmfertig, und schwupps machte sich das Pärchen schon auf den Rückmarsch. Wasserfall ist bestimmt voll öde und DVD schauen viiiiel interessanter. Wie dumm, nach dem Weg hätten wir doch zumindest mal die Füsse zum abkühlen ins Becken gehalten.
Wir sind jedenfalls ins Becken rein. Schon kamen die Fische an und knabberten an uns herum. Diesmal aber auch richtig Grosse. Nach der Abkühlung kletterten auch wir den Wasserfall hoch, was mit ordentlich Respekt und Erfahrung von anderen Wasserfällen auch gut klappte. Dort oben angekommen, fanden wir auch den Landweg der nach unten führte. Also kletterten wir wieder runter und holten die Kameraausrüstung, um ein Panorama aufzunehmen und ein paar Bikini Bilder zu machen.

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Doch auch diesmal spielte der Regen uns übel mit. Wir packten unsere Sachen gegen 15 Uhr zusammen und machten uns auf den beschwerlichen Heimweg. Während des Aufenthaltes am Wasser, hatten wir unsere Schwimmschuhe an. Nun wechselten wir wieder in die Billigcroqs. Nach ein paar Metern meinte Sascha, er hätte was im Schuh, zog ihn aus, und SCHOOOOCK, da nuckelt was an seinem Mittelzeh. Ein gezielter Schlag auf der Fuss und das Vieh lag auf dem Boden. Ein Blugegel… iiiiih… Bestimmt fünf Zentimeter lang und das Hinterteil war schon ganz dick. Mistvieh. Naja, weiter ging es, um dem drohenden Gewitter zu entkommen. Auf dem Weg knickte Eva dann auch noch zweimal um. Wirklich kein schöner Fussweg. Uns begegneten unten am Parkplatz noch zwei deutsche Jungs, die den Aufstieg wagen wollten. Sie fragten aber nicht, ob es sich lohnen würde oder ähnliches. Naja dann…
Wir machten uns mit dem Roller auf den Rückweg und einige Roller mit Touristen darauf kamen uns entgegen.
Wir schlunzten dann ein wenig rum, um die Zeit bis zum Asia Buffet zu überbrücken. Saschas Fuss war gereinigt, aber es blutete doch sehr lange. Der Blutegel hatte sich unter dem Nagel festgesaugt. Und wie wir nachgelesen haben geben die eine Substanz in die Haut, um das Blut zu verdünnen.
Beim Asia Buffet waren nur drei Päarchen anwesend. Nicht viel für das, was alles geboten wurde. Wieder sehr schade für Mr. Rong und seine Truppe. Aber was will man machen? Gegen 21:30 Uhr gesellten sich noch einige Thais aus dem Ramada Resort dazu, die etwas Stimmung machten. Mr. Rong hatte sogar etwas getrunken und winkte mehrmals leicht angetütelt zu uns rüber. Lustig! Als wir gingen meinte er, er hätte “two glasses” getrunken…haben wir wohl gemerkt ;-D.

 

Tag 13

Freitag

Heute wollten wir den Plan von gestern umsetzten, also ging es nach dem Frühstück zeitig auf den Roller in Richtung Kho Koh Khao. Zuerst mussten wir neuen Tiger in den Tank packen. Einmal full gleich 100 Baht, ca. zwei Euro fünfzig. Am Hafen angekommen konnten wir direkt aufs Boot steigen. Eva hat sich dann leider mit dem Steg, der auf das Longtailboot führt vors Bein geschlagen. Wieder eine Macke mehr. Beine und Füsse sind im Urlaub irgendwie gefährdet bei uns.
Der Weg in den Hafen auf der Insel war dieses Mal ein anderer. Dann machten wir uns auf den langen Weg in den Norden der Insel. 16 Kilometer durch glühende Hitze. Und heiss war es, so heiss das man bei 80 km/h auf dem Roller noch schwitzte. Wir kamen am “Japanese Airfield” Cache an. Ein Warnturm für Tsunamis und sonst nur Weideland drumherum. Schade, wir hatten gehofft noch etwas davon zu sehen. Den Cache haben wir schnell gefunden, es war sogar ein Small Cachebehälter.
Danach ging es weiter zum Sunset Beach, wo eine nie fertig gestellte Ferienanlage langsam im Meer versank. Hier war es nicht so dolle, also weiter zum Virgin Beach. Der Weg war im Gegensatz zum Wasserfall am Vortag wirklich die Hölle. Ein Sandweg auf dem Eva zum Schluss absteigen und laufen musste, weil der Roller nicht mehr zu halten und zu fahren war. Verfolgt wurden wir von einem wilden Hund, was die Sache nicht angenehmer machte. Endich am Strand angekommen…totale Ernüchterung. Kaum Sand und der sehr verdreckt mit Baumresten, Unrat und Müll. Das Restaurant verlassen und total runtergekommen.

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Wir hielten uns nicht lange auf und traten den beschwerlichen Rückweg an. Eva musste das erste Stück wieder laufen. Zwischenzeitlich hatte man das Bedürfnis sich einfach hinzulegen, um zu sterben, so heiß und anstrengend war es. Der Hunde trollte sich immernoch um uns rum, war aber wenigstens ein kleiner Trost auf Evas Fußmarsch. Dann ging es auf zu unserem altbekannten Strand, von dem wir wussten das er schön ist.
Auf dem Weg machten wir dann aber doch noch einen Abstecher zum “Hapalu Beach”. WOOOOW, hier war es richtig schön. Sechs Bungalows in den Wald gebaut. Alles sehr gepflegt, sogar der Boden war gefegt. Überall hingen Orchideen an den Bäumen. Ein kleines aber feines Restaurant war frisch erbaut, sah noch nicht lange verlassen aus.
Am Strand waren feste Schirme installiert, unter einem solchen schlugen wir unser Lager auf. Zuerst erkundeten wir alles ganz genau bevor wir uns das erste Mal Abkühlung im Wasser holten. Danach wieder einige Bikini Bilder, sowie ein Panorama. Gestört wurden wir lediglich von einem Thai Pärchen, welches den Strand für 5 Minuten besuchte, sowie einem Thai der anscheinend zum Staff gehörte. Denn der Block mit den Bestellungen, vom Vortag lag bei unserer Abreise nicht mehr auf der Theke sondern unter dieser. Eva liess es sich nicht nehmen noch einen freundlich Gruß und ein Kompliment für diesen wunderschönen Ort zu hinterlassen.

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Dann machten wir uns auf die lange Heimreise.
Zum Schluss mussten wir noch mal tanken, da der Roller im Sand doch ordentlich Sprit verbraucht hatte.
Den Abend gingen wir mit einem Essen im Chong Fah Restaurant an. Zu erst waren wir dort alleine, dann gesellte sich eine Familie dazu und noch ein Frauen Paar (Mutter und Tochter). Die Bedienung brachte unser Essen leider viel zu schnell, Vor- und Hauptspeise kamen fast zeitgleich an. Ausserdem das Ganze in einem sehr unfreundlichen Ton. Das letzte Mal in diesem Restaurant entschieden wir, wobei das Essen wie gewohnt sehr lecker war.
Auf dem Rückweg zum Bungi, wollten wir noch einen Drink an der Bar nehmen. Das lange Gespräch mit Mr. Rong artete so aus das wir erst gegen 22:30 Uhr in den Bungi gingen. Wir haben mit ihm aber auch über Gott und die Welt gesprochen. Zum Beispiel über seinen Plan mehr Touren zu veranstalten, die Buffets und die unmöglichen Gäste, die es so gibt auf der Welt. Erschöpft sind dann ganz schnell eingeschlafen.

 

 

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