Panorama — Urban — Timelapse

Thai Book Woche 1

Die Anreise,

letztes Jahr ein Disaster. Diesmal, war es ok bis gut.
Das bestellte Taxi war überpünktlich und der Fahrer war nicht weiter aufdringlich. Viel zu früh kamen wir am S-Bahnhof an, aber wir hatten diesen Bonus an Zeit für den Taxi Fahrer eingeplant. Zur Not hätten wir dann noch mit dem eigenen Auto fahren können. Die S-Bahn war leer, bis Köln Hbf dann wurde es voller, aber da war es ja nur noch eine Station. Köln Deutz sind wir gut bewacht ausgestiegen, dank an die ganzen Fussball Idioten, die uns den sichersten Aufenthalt an einem Bahnhof unseres Lebens gewährleistet haben.

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Der ICE war auch super pünktlich. Leider haben wir keinen Sitzplatz ergattert, waren wir aber auch nicht so scharf drauf, in Hinsicht auf die 12 Stunden Flugzeit. Pünktlich kamen wir in Frankfurt an, im ICE waren Gott sei Dank keine Fussball-Fans.
Mit dem Bus sind wir dann zu Terminal 2 gefahren. Direkt zum Checkin-Schalter. WOW, wir waren ja schon früh, aber es gab schon eine Schlange. Aufgrund der Probleme beim Webcheckin stellten wir uns also am normalen Schalter an. Da gab es dann erst mal Probleme mit unserem Sitzplatz, dort sollte das Inseat Entertainment defekt sein, man suchte uns also neue Plätze. Eine Reihe weiter vorn, dafür unerwartet nebeneinander. Und man gab uns den Hinweis auf den Webcheckin Schalter. Dort war als wir ankamen niemand. Es wäre also hundert mal schneller gegangen. Ach, aber irgendwie muss man ja die Zeit rumbekommen bis zum Abflug.
Danach sind wir frühstücken gegangen. Das Restaurant war leider ein Fehler, aber man kann den Urlaub ja mal dekadent angehen 😉
Der Rest ging dann locker flockig. Beim Boarding waren wir als Wenigflieger positiv überrascht. Das Boarding wurde nach Sitzreihen vorgenommen, bzw. erst die Business Class aufgerufen, dann Familien mit kleinen Kindern, und dann von hinten nach vorne die Sitzreihen. Das minimierte definitiv das Chaos im Flieger und das Boarding war nach 15 Minuten beendet. Somit rollte der Flieger 5 min vor der Zeit in den Pushback. Bis zum Takeoff waren es dann nicht mal mehr 10 Minuten. Auch hier kennen wir schon Anderes.
Der Flieger selbst, eine Boing 777-300, war ruhig, wenn da nicht diese Klimaanlage gewesen wäre. Diese Dreckslüftung war schweinelaut, und eiskalt. Sascha hatte nur ein T-Shirt an und fror die ganze Zeit. Gefühlt waren es 17 Grad. Die Decken waren auch Mist, klebten am Körper/Kleidung, liessen sich doof ausbreiten und von wärmen konnte keine Rede sein. Die Stunden vergingen seeeeehr langsam, geplant waren 11 Stunden 30 Minuten, geworden sind es 12 weil doch einige Schlechtwetterphasen dazwischen waren. Grösstenteils waren auch die Anschnallzeichen an.
Essen war wie immer im Flugzrug, der Hunger treibts hinein.
Wir konnten beide nicht wirklich schlafen. Somit war Eva gegen “Morgen” ziemlich mies drauf. Den Flughafen von Kuala Lumpur können wir nur als stylisch und super sauber beschreiben. Allerdings gab es zu unserer Zeit, Sonntagmorgen, bei 60 Flügen bestimmt 50 Gateänderungen. Unser Checkin war zunächst für 8:30 Uhr angekündigt, fand dann aber erst gegen 9:05 Uhr statt. Somit schon knapp bemessen. Naja, die Junx haben uns schnell in den Flieger bekommen.
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Wir hatten, wohl auf Grund einer Aussage am Flughafen Frankfurt beide einen Sitzplatz am Fenster, in unterschiedlichen Reihen. Egal, somit konnten wir beide gucken. Eva hatte ein Paar aus Münster neben sich sitzen. Sascha eine Familie Engländer. Wir standen beim Take off eine halbe Stunde doof auf der Startbahn rum. Da waren noch einige Flieger vor uns dran. Insgesamt hatten wir dann in Phuket eine Verspätung von 25 min. In Malysia war noch gutes Wetter, viel Sonne auch mal ne Wolkenbank aber eigentlich gut. Je weiter wir wieder nach Norden kamen desto schlechter wurde es. Zwischendurch gab es sogar ein Schauer.

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Wir sind dann ausgestiegen. Ein langer Spaziergang bis zur Passkontrolle. Danach gab es drei Gepäckbänder wobei auf einer Tafel halt unsere Flugnummer stand. Da gibts wohl nicht sooo viel Flüge, die ankommen. Letzes Jahr ohne Koffer gelandet, dieses mal waren unsere Koffer Nummer 1 und Nummer 3 auf dem Band, und das alles suuuuper schnell. Dann raus aus dem Flughafen und unseren Ansprechpartner suchen, wieder tausende Taxifahrer, aber wir fanden unseren Typen recht schnell. Er bugsierte uns zur Seite, fragte sogar ob wir noch rauchen wollten! Dann liess er uns stehen, um seinen Fahrer zu organisieren der ausserhalb des Flughafengeländes parkte. 3 Kippen später…wir konnten in der Zwischenzeit dem lustigen Treiben zuschauen, wenn drei Flieger parallel ankommen. Der Fahrer kam und es war ein Land Dicovery Minibus, die Gleichen also, die wir auch schon letztes mal als Travel Agency vor Ort hatten. Und sogar der gleiche Fahrer, wie lustig.

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Fahrt war ok, und dann bei der Ankunft die grosse Überraschung. Das Management hat unser Zimmer wegen unseres Honeymoons von Deluxe Room auf Deluxe Bungalow upgegraded… wiiiiiiiiie geil.. Wir hatten eine Kleinigkeit erhofft, aber an sowas nicht gedacht… vor allem für die ganzen 3 Wochen… Freude PUR!!!!
Eingener Bungalow, mit Yakuzi, Aussendusche, und mehr Platz. Und sogar ein bisschen Blick aufs Meer.

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Wir haben uns dann nur schnell notdürftig eingerichtet und sind direkt los, ein wenig Getränke einkaufen.
Dann haben wir uns in unsere Badeklamotten gestürzt, ne Runde Pooling war noch angesagt. Einige Päarchen dümpelten dort rum. Eva konnte im Gingham direkt mal zeigen wer die neue Pool Queen ist. Auf den Liegen sind wir dann eingeschlafen, und ne Stunde später wieder aufgewacht, haben uns dann entschieden schnell essen zu gehen. Chong Fah Steak, der Classiker für ihn und sie hatte Kouw … Gai.
Mr Rong hatte wohl frei, den konnten wir leider nicht entdecken. Danach sind wir noch ne Runde am Strand entlang. Zum neuen Casa del la Flora. Eine Edelanlage am Bang Niang. Erstmal wurden wir von Sicherheitsdienst gehindert, einfach mal durch zulaufen. Dann bekamen wir ne Tante an die Hand, die uns durchführte. Zum Schluss noch Werbung, 81.000 Baht (ca. 2000 Euro) für die teuerste Suite. Respekt!!
Dann am Sudala (Hotel letztes Jahr) vorbei in dem nix los war, zurück zum Chong Fah. Wir sind dann direkt ins Bett und haben auch gaaanz schnell geschlafen.

 

 

 

 

 

Tag 2

Zuerst die Nacht, woooooow, thunderstorm wie der Wetterbericht sagte. Es hat richtig gestürmt. Sascha ist um 2 uhr wach geworden und hat alles kontrolliert, da es einmal richtig gepollert hat.
Danach war das einschlafen aufgrund der Lautstärke sehr schwierig.
Final sind wir dann um 9:30 Uhr aufgewacht. Oha nur noch ne stunde Frühstück und Sascha hatte Hunger. Auf zum Frühstück, das Restaurant war gut besucht. Fünf Päarchen insgesamt anwesend. Eva sagte sie hätte Mr Rong gesehen, und tatsächlich er kam zu uns an den Tisch und begrüsste uns persönlich… wieee süüüüß.
Er kannte noch den Vornamen von Sascha und war erfreut uns zu sehen. so wie Wir.
Das Frühstück war ok, Eva hatte eh noch keinen Hunger und wäre lieber im Bett geblieben. Und man muss sich ja erstmal wieder dran gewöhnen…

Nach dem Frühstück sind wir zurück ins Zimmer um das Internet zu checken. HUchuuuu geht… das Leben ist gerettet 😉

Dann hatte sich Eike von Land Discovery angekündigt. Die kam aber nicht, sondern ein suspekter Andy. Keine Haare auf dem Kopf, und entschuldigte sich gleich für seine schlechten Zähne… Für LD ist er erst seid 3 Monaten tätig, hat noch seine eigene Firma bla bla bla.. Wir wollten eigentlich nix von ihm da wir das alles ja schon kennen. Er hat dann irgendwelche Geschichten erzählt. Somit waren doch schnell 45 min rum . Erkenntnisse hatten wir keine wirklichen gewonnen, ausser dass der Typ komisch ist. Dann sind wir losgestiefelt, Roller mieten und nochmal ordentlich Getränke kaufen, damit man nicht jeden zweiten Tag los muss. Ausserdem fehlten wie immer noch ein paar Kleinigkeiten. Alles fanden wir, wie gewohnt schnell im 7/11.
Eigentlich wollten wir dem Markt auch einen kurzen Besuch abstatten. Leider hatte das schlechte Wetter sowohl Händler, als auch Kunden vertrieben und bis auf ein paar einzelne Stände, gab es nicht viel zu sehen.
Den Roller mieteten wir diesmal beim Kai, das war ein Tip vom Andy, auch ein Schwabe, aber gut der Preis war für uns ok, 18 Tage 2.700 Baht, das entspricht ungefähr 150 Baht pro Tag, Was ja nicht mal 4 Euro sind.
Danach ging es wieder zurück zum Hotel, da es immer wieder richtig geschüttet hat zwischendurch sind wir dann auch dort geblieben. Haben uns die Zeit mit Mails schreiben und chatten mit Thomas vertrieben. Aber das war völlig ok. Gegen Abend machten wir uns fertig eigentlich eher hübsch, um unser Candlelightdinner zu geniessen, welches uns auch das Hotel geschenkt hatte. Mr. Rong hatte aber wie konnte es anders sein, eine Steaknight geplant. Und somit wurde schnell umdisponiert und auch wir nahmen die Steaks.
Eva hatte zwei Kingprawns und 150 gramm Thailändisches Beef. Sascha 150 gramm vom Schweinefilet und 150 Gramm auch vom Thai Beef. Beides war super lecker, Sascha der ja eigentlich kein \”scharf\” mag nahm die Pfeffer Sauce und die hat dermassen gebrannt. Hammer. Nach dem 2. Gang war Sascha aber noch nicht richtig satt und hat noch mal 150 Gramm vom Neuseeländischen Beef genommen, wieder mit Ofenkartoffel und Pfeffersauce. Nur lecker!!
Zum Steakbuffet gab es noch Livemusik. Ein ca. 50jähriger mit seinen beiden Kindern. Er hatte eine super Stimme und hat akzentfrei die alten Hits gesungen. Dies machte den Abend quasi perfekt.
In einem kurzen Gespräch mit Rong stellte sich heraus, dass er sich tatsächlich an uns erinnert hatte, als wir mit dem Frontdesk im Vorfeld Kontakt aufnahmen und erwähnten, dass wir Rong vom letzten Jahr noch kennen. Wir sind uns auch eigentlich sicher, dass er bei dem Zimmerupgrade seine Hände im Spiel hatte. Er erinnerte sich, dass wir heiraten wollten und fragte, ob wir es schon getan hätten. Außerdem erzählte er, dass er sich an uns \”on the sofa over there\” erinnern konnte, als er die Mail von uns zu lesen bekam. Dies hat uns total gefreut, da wir ihn letztes Jahr wirklich lieb gewonnen haben und immer wieder viel über ihn und seine Kollegen gesprochen haben. Die anderen Mitarbeiter des Restaurants sind auch alle noch angestellt und es ist schön, sie wieder zu sehen. Besonders zu benennen sind hier Tom, ein kleiner niedlicher Schluffi und ein etwas arrogant wirkender pummeliger Typ, Name wird noch recherchiert, der aber irgednwie dazu gehört und mit seiner Art belustigend ist. Er ist auch der einzige mit korrekten Lederschuhen, schlufft aber immer, als ob er olle Treter anhätte.
Da gegen 21:30 Uhr Ebbe war konnten wir zum Abschluß noch einen Strandspaziergang machen. Sind bis zum Ramada gekommen, und dann wieder zurück.
Gegen 23 uhr lagen wir dann im Bett.

Tag 3

Dienstag

Heute haben wir wieder etwas länger geschlafen. Gegen 10 Uhr mussten wir uns schon sputen mit frühstücken. Mr. Rong hat sich wieder mit Freundlichkeit überschlagen, wie immer total knuffig der Kerl.

Auf dem Weg zum Frühstück lagen schon die üblichen Verdächtigen am Pool und liessen sich rösten, ach das wird lustig…ist jetzt schon ein Insider.

Nach dem Frühstück packten wir schnell unsere Sachen und fuhren los, um die ersten beiden Caches in der Nähe zu suchen, den 813 und den Thai???. Der Erste war nur anhalten, Foto machen und weiter gehts. Das gestrandete Policeboat 813, welches vom Tsunami 2004 1,5 km ins Landesinnere gespült worden war hatten wir bereits letztes Jahr ausgiebig erkundet. Damals sollte auch noch eine Dose im Inneren liegen, welche Sascha dort jedoch nicht finden konnte. Die saunamäßigen Temperaturen machten es aber auch nicht gerade angenehm im Inneren.

Den zweiten Cache haben wir dank unserer ermittelten Koords und genauen Beschreibung der ownerin auch schnell gefunden. Die Übersetzung der Koords war dank Thaisprachführer schnell gelungen. Mit den Hints ging es dann superschnell, wobei wir das auch ohne Helgas Beschreibung hinbekommen hätten.

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Dann sind wir weiter zum ersten Wasserfall, dem Khnim Waterfall. Ein superschönes Fleckchen Erde, auch wenn der Mensch hier schon wieder ordentlich die Natur verschandelt hat. Wir haben viele Fotos gemacht, auch wieder ein Panorama. Einmal mussten wir wegen Regen eine Hütte aufsuchen, dort machten wir erstmal Bekanntschaft mit einer grossen Spinne und einem riesen Schneider. Beide liessen uns aber in Frieden.

Ein junges Thaipäarchen gesellte sich quasi dazu, voll süß wie die beiden “rumgemacht” haben….knutschen, necken, ärgern….

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Am Wasserfalll haben wir uns ca. 1,5 Stunden aufgehalten. Danach ging es zurück zur südlichen Tankstelle und dann zum Pier südlich von Khao Lak. Dieser lag auf dem Weg, war allerdings nicht sooo interessant. Ein paar HDR-Bilder konnten wir von den Fischerbooten aufnehmen, aber das war optisch nicht so der Bringer.

Nun sitzen wir an unserem Pool und es sind immer noch die Gleichen hier, die sich rösten lassen. Selbst wir haben schon gut Sonnenbrand bekommen. Eva auf dem Rücken, Sascha auf den Armen.

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Heute wollen wir doch nochmal versuchen mit dem Diner, Sollte uns gelingen.

Das Diner war gut…für Eva, Sascha fand es nicht ganz so prickelnd. Nach dem Hauptgang brannte im ordentlich der Mund. Denn es gab nur Thaifood. Ansonsten war es aber eigentlich ganz lecker, wenn man denn nicht alles gegessen hat, und das Lemon Gras ausgesucht hat. Das ist ja echt nervig. Diesen Geschmack mögen wir beide nicht so gerne.

Mr Rong bemutterte uns schon richtig beim Essen, immer wieder fragte er ob alles in Ordnung sei, Eva unterhielt sich auch ne ganze Zeit lang mit ihm.

Nach dem Essen, immerhin 5 Gänge, sind wir an die Bar gewechselt. Das Hotel hatte ja auch noch einen Gutschein für 2 Cocktails springen lassen, die wollten wir einlösen. Eva hatte einen “Chong Fah Lover” und Sascha einen “Sex on the Beach”. Für Eva die kurz mal für kleine Mädchen war, hatte Sascha extra etwas weniger Alkohol bestellt.

Nach weiteren interessanten Gesprächen mit Mr. Rong sind wir gegen 21 Uhr Richtung Zimmer aufgebrochen und haben dort noch etwas auf der Terasse gesessen.

 

Tag 4

Mittwoch

Der Wecker stand auf 8 Uhr, wir wollten ja früh aufstehen und den Tag geniessen. Real hat es bis 8:45 Uhr gedauert, bis Eva sich erheben konnte.
Gegen 9:15 Uhr sind wir dann aufgebrochen zum Frühstück, und was war? Die üblichen Verdächtgen lagen echt schon wieder alle am Pool. Also der Poolwitz ist nun echt ein Running Gag. Alles, was wir unternehmen ist nichts im Gegensatz zu denen die den ganzen Tag am Pool verbringen. Gar nichts. Strände, Wasserfälle, Land, Natur und Leute sieht man ja eh jeden Tag, aber so ein Pool… puuuuuuuuh.
Beim Früstück waren um die Uhrzeit eher die jüngeren Päarchen anwesend. Insgesamt sind es noch 4 Stück. Davon aber eines der Poolfraktion angehörig.
Nach dem Frühstück haben wir uns auf unser “Motorbike” geschwungen und sind los.
Heute mal Richtung Norden. Zuerst haben wir noch mal die Landzunge Laem Pakarang angesteuert. Hat sich sehr viel verändert zum letzten Jahr. Leider eher zum negativen. Der einzige Baum, der dort letztes Jahr stand ist nun auch weg, dafür gib es viel mehr Müll, welcher wohl vom Meer dort angespült wird. Schade! Sollte man mal einen CITO organisieren!!!

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Wir suchten noch nach einem besseren Zugang zu unserem “last years` best place”, dem White Sand Beach. Wir haben ihn auch gefunden, zusammen mit einem kleinen Restaurant. Dort erfrischten wir uns mit einer Coke und einem Ice Tea für zusammen 60 Baht.
Danach sind wir weiter und haben uns einen Lost Place angeschaut. Eigentlich gibt es hier ja davon genug, dieser war leider mittlerweile Baustelle, bzw. war der Abriss im vollen Gange. Somit haben wir uns nur ein bisschen umgeschaut und sind dann auch direkt weiter, zu einem Wasserfall den Sascha vorher schon per internet erkundschaftet hatte. Dort war es wieder super schön. Leider war der Akku der Camera leer, so dass wir keine weiteren Bilder machen konnten. Aber wir konnten uns auch so dort einige Zeit aufhalten und einfach nur die Natur geniesen.
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Wieder kam ein junges Thai Päarchen dazu. Nach einem Regenguss den wir einfach unter den grossen Bäumen abwarteten fuhren wir dann zum Bungi zurück.
Nun haben wir zwei Stunden entspannt (noch mehr 😉 ) und wollen heute mal woanders essen gehen.
Geworden ist es das Chong Fah Rstaurant ein paar Meter südlich. Dort endet auch die Bang Niang Road am Strand. Zunächst sah es aus, als wenn es geschlossen wären. Dann entdecken wir die kleine Thai, welche auf der Terrasse döste. Sie uns auch, und schon kehrte Leben ein. Sie haben natürlich geöffnet. Also setzen wir uns und freuten uns schon auf das leckere Garlic Bread, welches wir schon vom letzten Jahr kannten. Wir wurden auch dieses Jahr nicht enttäuscht. Ein frecher Vogel, so amselmäßig, gesellte sich schnell zu uns. Der war vielleicht frech. Saß auf einer der anderen beiden Stullehnen am Tisch und meckerte, dass er nichts abbekam. Wenn man ihn verscheuchen wollte, plusterte er sich richtig auf und hatte gar keine Angst. Sehr lustig. Dann sahen wir ein sehr ungewöhnliches Tier….ein Zwergkaninchen. Häh? Wie kommt das denn hierhin? Sehr witzig. Als die Thais es sahen, wollten sie es fangen, ist ihnen aber nicht gelungen. Unsere Bestellung machte die Bude richtig munter,plötzlich waren es schon vier Angestellte. Später kamen dann auch noch andere Gäste, so dass sie nicht für uns alleine die Küche auf gemacht hatten. Unser Essen war sehr, sehr lecker. Eva hatte Prawns, Sascha Schweinefleich mit Garlic and Pepper (Knofi und Pfeffer). Ein Traum, für ca. 4 Euro pro Person. Zum Dessert gab es für Eva die berühmt berüchtigte fittierte Eiskugel. Die war leeeecker und ist zu Recht im Internet bekannt. Ein Manko gibt es nur, man schafft sie nicht alleine, ohne dass einem am Ende schlecht ist. Satt und zufrieden ging es zurück zum Hotel, wo wir an der Bar noch ein Getränk nahmen. Mal wieder ein schöner Tag (am Pool ;-)).

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Tag 05

Donnerstag

Den Donnerstag haben wir erneut ein wenig früher gestartet, als die vorherigen Tage. Geplant war der Besuch des Ton Pling Waterfalls, in der Nähe des Asia Parks, südlich vom Bang Niang Beach. Also machten wir uns nach dem Frühstück auf, mit den fragenden Blicken der Poolbesetzer im Nacken. Am Wasserfall angekommen begrüsste uns zunächst ein kleiner Gecko, der keine 50cm entfernt am Baum saß und uns beobachtete. Der Wasserfall war wieder wunderschön. Leider gelang uns kein Pano auf Anhieb, da das Objektiv scheinbar von innen beschlagen war. Also genossen wir einfach nur die Athmosphäre…bis zwei Minibusse mit Russen eintrafen. Die Horde stürmte die gesamte Umgebung und wir fühlten uns schnell nicht mehr wohl. Wir fragten den Land Discovery Guide, wie lange sie bleiben würden. Bis 13 Uhr war die Antwort, also noch gute 45min. Wir schauten uns an, packten und verließen den Ort des Geschehens fluchtartig. Wir fuhren den Berg ein paar Meter weiter hoch und fanden eine viel schönere Stelle des Flusses, mit vielen Strömungen und rausragenden Felsen, an der wir dann ausgedehnt badeten und fotografierten.
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Als nächstes wollten wir uns den sogenannten Small Sandy Beach anschauen. Leider versperrte eine Schranke den Zugang, so dass wir verunsichert weiterfuhren. Also hielten wir kurz bei Land Discovery an und trafen dort erneut auf den merkwürdigen Andy. Dieser meinte ganz lakonisch, er würde einfach an der Schranke vorbeigehen. Nachdem wir uns versichert hatten, dass wir niemandem zu Nahe treten, oder etwas verbotenes tun, ging es also zurük zum Zugang. Nach einem kurzen Marsch durch den Dschungel trafen wir am wohl schönsten Strand bisher ein. Der Sand dort war schwarz, ähnlich dem auf Hawai. Durchsetzt von weißen Schichten. In einer wunderschöne Bucht, umrahmt von riesigen glatten Steinen und Urwald. Vor einem das Meer, ebenfalls durchsetzt mit Steinen. Im Rücken ein kleiner Süßwasserzufluss,ca, 1,50m breit und 10cm tief. Ein Baum lud zum Rumlümmeln ein. Ein weiteres Paar schmuste auf der anderen Seite, ließ sich aber von uns so wenig stören, wie wir von ihnen. Während wir die Ansicht genossen beobachteten wir eine ziemlich große Krabbe, die scheinbar angriffslustig die Behausungen der anderen inspizierte. Plötzlich kam eine weitere große Krabe hinzu und wir wurden Zeuge eines Krabbenkampfes, welcher schnell im Süßwasser endete. Krabe Nummer 1 wurde fortgespült, Krabbe Nummer 2 versteckte sich hastig vor der Kamera. Nach ca. 2 Stunden machten wir uns auf den Heimweg.

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Abends war Thai Buffet im Chong Fah angekündigt. Eva zuliebe nahmen wir teil. Zum Glück hatte Sascha uns einen Tisch reserviert, denn das gesamte Restaurant war ausgebucht! So viele Menschen….zu viele für unseren Geschmack. Aufgrund der guten Connections zu Mr. Rong war es Sascha sogar gestattet sich ein Gericht von der Karte zu bestellen. Zur Feier des Tages gab es das neuseeländische Steak. Eva war nach vier oder fünf Gängen mehr als satt und Sascha kam wohl auch auf seine Kosten. Es gab alles was das Herz begehrt, teilweise vorbereitet, teilweise ganz frisch zubereitet, während man daneben stand. Das Fleisch hier ist einfach nur gaumenverwöhnend. Insgesamt ein leckerer, aber auch für unsere Verhältnisse teuer Abend mit 1.800 Baht Gesamtrechnung (entspricht ca. 45 Euro). Müde und vollgefressen fielen wir gegen 22 Uhr in unserer Bettchen.

Tag 06

Freitag

Freitag, der 13. … oh je. Letztendlich scheint das Pech dieses Tages nicht für Thailand zu gelten, denn wir hatten einen sehr schönen Tag.
Nach einem frühen Frühstück machten wir uns gen Norden auf. Zunächst wollten wir das Geheimnis der zwei Wasserfälle Sai Rung und Pak Weep lüften. Einen der beiden hatten wir bereits letztes Jahr ausgiebig besichtigt, nun sollte der zwei folgen. Leider fanden wir keinen Zugang und gaben relativ schnell auf. Im Gespräch mit Mr. Rong am nächsten Morgen stellte sich raus, dass Sai Rung und Pak Weep ein und der selbe Wasserfall sind…och nee, wie blöd von uns. Nun ja, den Verdacht hatten wir, waren uns aber nicht sicher, da an der Hauptstrasse beides ausgeschildert war.
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Unser Weg führte uns weiter Richtung Norden zum Hafen von Nam Khem, von wo aus wir die Überfahrt nach Kho Koh Kao per Longtailboot absolvierten. Scheinbar gibt es neue Regeln, denn unser Boat Number 14 war ausgestattet mit nigelnagelneuen Rettungswesten. Die Überfahrt selbst dauert ca. 10 bis 15 min und kostet pro Person und Roller 20 Baht, umgerechnet also insgesamt 1,50 Euro.
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Auch hier hatten wir letztes Jahr ein scheinbar verlassenes Resort gefunden, welches wir noch einmal ansehen wollten. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass es nur in der Low Season verlassen ist, denn ein paar Thais waren auf dem Gelände am werkeln. Gäste sahen wir jedoch keine. Somit waren wir mal wieder die einzigen Menschen am Strand. Eine Weile leistete uns nur ein Thai mit seinem Roller Gesellschaft, welcher Sandsäcke am Strand hin und her brachte. Wir genossen die Stunden an “unserem” Traumstrand sehr, machten viele schöne Fotos und dösten sogar ein wenig in der Sonne. Wir hatten herrlichstes Wetter, kaum dicke Wolken am Himmel. Das Meer war auch so ruhig hier, dass man lange ins Meer gehen konnte, ohne dass es gefährlich gewesen wäre. Mit der reinkommenden Flut machten wir uns dann gegen 15:30 auf den Heimweg. Im Hotel merken wir schon, wie anstrengend so ein Tag Nichtstun in der Sonne ist, denn unsere Köppe waren schon etwas matschig. Deshalb aßen wir auch wieder im Seaborn Restaurant, ohne noch weg zu müssen. Vor dem Essen versammelten wir uns mit einigen anderen Gästen, um den Sonnenuntergang zu genießen.

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Beim Essen gab es dann eine abslute Premiere, Sascha bestellte Thaifood. Selbst Mr. Rong war irritiert, fragte er doch schon lachend, was Sascha wohl heute bestellen möchte. Wir bestellten beide das gleiche Gericht, Sascha gar nicht “spicy”, Eva normal “spicy”. Es war eine Chillischote angegeben, was normale Schärfe bedeutet. Mehr als das wird Eva wohl auch nicht ertragen können, denn sie musste schon etwas kämpfen. Trotzdem war es megalecker. Sascha fand auch Geschmack an diesem Gericht, so dass er hoffentlich mal öfters experimentiert. Eva würd sich jedenfalls sehr freuen :-).
Nachts stellte sich leider raus, dass die Schärfe für Eva genau richtig war, nicht jedoch für ihren Magen-Darm-Trakt…nun ja, muss auch mal sein ;-). Einem Paar am Nebentisch erging es wohl schon während ihres Essens so, denn er verschwand für sehr lange Zeit im Bungalow. Sie sprang auch irgendwann auf und meinte nur “coming back later”und rannte Richtung Bungi. Wir wissen nicht, ob in Sorge oder anderen Nöten *hihi*.

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